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Parlamento / Oggetti / 26.7693

26.7693Fragestunde. FrageUVEKliquidato

Warum werden in der Schweiz Balkonkraftwerke behindert?

depositato il 15.09.2026 nella Sessione autunnale 2026Prima Camera: Consiglio nazionaleErledigt (21.09.2026)

EnergieRaumplanung und Wohnungswesen

Le decisioni delle Camere e delle commissioni, nei termini dei Servizi del Parlamento.

  1. 21.09.2026Consiglio nazionaleRisposta scritta alla domanda

In Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien sind steckbare Balkonkraftwerke bis 800 W zugelassen, in der Schweiz jedoch nur bis 600 W. - Wie begründet der Bundesrat, dass behindert wird, dass die Schweizerinnen und Schweizer diesen kleinen, sinnvollen und für viele eben leistbaren und schnell amortisierfähigen Beitrag zu Versorgungssicherheit und Energiewende leisten können? - Ist geplant, sich hier den Nachbarländern anzuschliessen?

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Plug-&-Play-Photovoltaik (PV)-Anlagen eignen sich insbesondere für Bewohnerinnen und Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Der eingespeiste Strom wird in der Regel vollständig vor Ort verbraucht. Deshalb können diese PV-Systeme die Stromproduktion unterstützen. Voraussetzung ist, dass diese Systeme sicher installiert und betrieben werden.

Heute gilt in der Schweiz für steckerfertige PV-Anlagen gemäss der Mitteilung des Eidgenössischen Starkstrominspektorates «Plug-&-Play PV-Anlagen aus dem Jahr 2014» eine maximale wechselstromseitige Nennleistung von 600 Watt pro Bezügerleitung. Eine Arbeitsgruppe arbeitet jedoch aktuell am Entwurf einer «Schweizer Norm Guideline» zu Plug-&-Play-PV-Anlagen, welche voraussichtlich 2027 veröffentlicht wird und die Grundlage für eine Revision der geltenden Zulassungspraxis werden soll. Im Rahmen dieser laufenden Arbeiten wird eine Anhebung der Obergrenze auf 800 Watt geprüft.

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Fonte: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consultato il 21.09.2026. Dati grezzi

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