Parlamento / Oggetti / 26.7841
PFAS-freie Kühlung wäre offenbar längst serienreif - Was tut der Bundesrat?
depositato il 16.09.2026 nella Sessione autunnale 2026Prima Camera: Consiglio nazionaleErledigt (21.09.2026)
Iter nelle Camere
Le decisioni delle Camere e delle commissioni, nei termini dei Servizi del Parlamento.
- 21.09.2026Consiglio nazionaleRisposta scritta alla domanda
Testo depositato
Laut Autozulieferer Hanon haben europäische Autos 2025 via Kühlmittel 5’000 t TFA emittiert. Bis 2036 dürften es jährlich 9’000 t pro Jahr sein. Dabei gäbe es Alternativen (CO2), die serienmässig eingebaut werden – bereits 1 Mio. Autos fahren damit. - Ist der Bundesrat über die Studie und das Kühlmittel CO2 informiert? - Welche Implikationen haben diese Befunde für die Zulassung resp. Förderung auch von ortsfesten Klimaanlagen?
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Parere del Consiglio federale
Dem Bundesrat ist die erwähnte Studie bekannt. Die Möglichkeit der darin erwähnten mobilen CO2-Klimaanlagen ist auf batteriebetriebene Fahrzeuge beschränkt. Für reine Verbrennerfahrzeuge gibt es derzeit keine solchen Alternativen.
Die Europäische Kommission hat angekündigt, sie werde im Hinblick auf eine künftige Beschränkung prüfen, ob kosten- und energieeffiziente, technisch realisierbare und zuverlässige Alternativen zu den TFA-bildenden Kältemitteln in Autoklimaanlagen bestehen. Der Bundesrat verfolgt diese Entwicklung eng und wird zu gegebener Zeit eine Übernahme neuer EU-Regelungen in der Schweiz prüfen.
Für ortsfeste Klimaanlagen und andere Kühlanwendungen hat die Industrie in den vergangenen Jahren fluorfreie Alternativen entwickelt. Die Regelungen in der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung werden regelmässig geprüft und wo möglich dem Stand der Technik angepasst. Aktuell ist eine Änderung der CO2-Verordnung in der Vernehmlassung. Die Änderung würde nationale Bescheinigungen auf fluorfreie Alternativen einschränken.
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Fonte: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consultato il 22.09.2026. Dati grezzi
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