Parlament / Geschäfte / 26.3001
Arzneimittelsicherheit für Schwangere und Stillende verbessern
eingereicht am 09.01.2026 in der Frühjahrssession 2026Erstrat: NationalratÜberwiesen an den Bundesrat (12.03.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 12.03.2026NationalratAnnahme
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt, gemeinsam mit den relevanten Fachgesellschaften zu prüfen, welche bereits heute praktikablen Massnahmen die Arzneimittelsicherheit für Schwangere und Stillende verbessern können.
Eine Minderheit (de Courten, Fischer Benjamin, Gafner, Glarner, Gutjahr, Kolly, Thalmann-Bieri, Wyssmann) beantragt, das Postulat abzulehnen.
Stellungnahme des Bundesrates
Das grundsätzliche Anliegen, den Schutz der Schwangeren und Stillenden bestmöglich zu stärken, ist aus Sicht des Bundes unbestritten. Für schwangere und stillende Frauen gibt es nur wenige Arzneimittel, die spezifisch für diese Patientengruppen erforscht und zugelassen sind. Daher werden Arzneimittel in diesen Bevölkerungsgruppen oft ausserhalb der Zulassung eingesetzt.
2021 hat das Bundesamt für Gesundheit ein Grobkonzept für ein nationales Verzeichnis von harmonisierten Informationen zur Anwendung von Arzneimitteln bei schwangeren und stillenden Frauen erstellt. Aufgrund divergierender Interessen der Akteure musste das Projekt jedoch vorerst eingestellt werden.
Auf Basis dieser ersten Arbeiten können im Rahmen eines Berichts weitere, praktikable Massnahmen, die die Arzneimittelsicherheit für Schwangere und Stillende verbessern, geprüft werden.
Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
Antrag des Bundesrates
Annahme
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 19.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
