Parlament / Geschäfte / 26.4090
Einschränkung des Asyl-Antragsrechtes
eingereicht am 14.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratEingereicht (14.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
Noch kein Beschluss eines Rates oder einer Kommission.
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt eine Vorlage auszuarbeiten, welche die gesetzliche Möglichkeit schafft, das Recht auf die Stellung eines Asylantrages für einzelne Personengruppen vorübergehend auszusetzen. Personengruppen aus Regionen, aus denen mehrheitlich Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen, sollen bereits an der Schweizer Grenze abgewiesen werden. Gleichzeitig sollen Personen die einer solchen Gruppe zugeordnet werden, und kein gültiges Schengenvisa bei sich haben, die Durchreise verwehrt werden.
Begründung
Die Grenzüberschreitung von Personen aus Staaten mit grossmehrheitlich Wirtschaftsflüchtlingen und mit einer Kriminalitätsrate von über fünfzig Prozent verletzt den verfassungsmässigen Schutz der eigenen Bevölkerung und dessen Eigentum. Auch dieser Schutz ist mit internationalen Verträgen und Konventionen zu gewährleisten. In einer Güterabwägung müssen somit gesetzliche Regelungen geschaffen werden, welche den Schutz der eigenen Bevölkerung über die internationalen Asylregeln gestellt werden können. Dies kann nur mit einer neuen Gesetzesgrundlage und wenn notwendig damit verbundenen einseitigen Deklarationen zu internationalen Verträgen und Konventionen erreicht werden. Der Bundesrat soll dem Parlament einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten, wie das Recht auf die Stellung von Asylanträgen eingegrenzt werden kann.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 21.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
