Parlament / Geschäfte / 26.7356
Italienischkenntnisse in Stellenausschreibungen der Armee für die Territorialregion 3
eingereicht am 03.06.2026 in der Sommersession 2026Erstrat: NationalratErledigt (08.06.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 08.06.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Stimmt es, dass für eine kürzlich ausgeschriebenen Stelle bei der Armee in der Region, in der etwa die Hälfte der Dienstpflichtigen italienischsprachig sind, Italienischkenntnisse weder verlangt noch als erwünscht vermerkt wurden? Falls ja, inwiefern hält die Regierung dies mit der Mehrsprachigkeit und den operativen Erfordernissen einer Milizarmee für vereinbar? Welche Massnahmen gedenkt sie zu ergreifen, damit das Italienisch angemessen berücksichtigt wird?
Stellungnahme des Bundesrates
Die Stelleninserate richten sich konsequent an alle Personen, unabhängig von Alter, kulturellen Wurzeln, Sprachgemeinschaft, Behinderungen, sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Sie enthalten keine direkte oder indirekte Diskriminierung.
Gemäss den Weisungen des Bundesrates zur Förderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung und der Verordnung über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften werden die offenen Stellen in Deutsch, Französisch und Italienisch ausgeschrieben. Bei der Rekrutierung gilt, dass Bewerbende aller Sprachgruppen die gleichen Chancen haben. Deswegen werden keine Amtssprachen explizit genannt.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
