Parlament / Geschäfte / 26.7645
Gibt es mehr Mittel für Adapt+?
eingereicht am 14.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratErledigt (21.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 21.09.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Mit Adapt+ unterstützt der Bund Projekte zur Klimaanpassung. Plant der Bund, die Mittel für Adapt+ zu erhöhen bzw. eine zweite Ausschreibung für Projekte in diesem Jahr durchzuführen?
Stellungnahme des Bundesrates
Gemäss Artikel 37b des CO2-Gesetzes werden Adapt+ und die Dekarbonisierung der Industrie mit Einnahmen aus der Versteigerung von Emissionsrechten im Emissionshandelssystem finanziert. Die verfügbaren Mittel werden je nach Bedarf auf die beiden Förderbereiche verteilt. Für Adapt+ sieht der Bundesrat im Voranschlag 2027 einen Betrag von 7 Millionen Franken vor.
Wie hoch die Versteigerungserlöse ausfallen, hängt insbesondere von der Menge der versteigerten Emissionsrechte und den erzielten Preisen in der Schweiz und der EU ab. Aufgrund der geplanten Weiterentwicklung des Emissionshandelssystems in der EU ist davon auszugehen, dass die Versteigerungserlöse in der Schweiz bis 2030 zurückgehen werden. Wegen des bestehenden bilateralen Abkommens mit der EU muss die Schweiz diese Änderungen weitgehend übernehmen.
Soweit Mittel zur Verfügung stehen, kann das Bundesamt für Umwelt Ausschreibungen zu bestimmten Themen durchführen.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 21.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
