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Ініціатива за справедливі федеральні податки для подружніх пар / Наслідки / Спільне оподаткування в Конституції – всупереч ухваленому індивідуальному оподаткуванню

Модель оподаткування і простір для дій законодавця

Спільне оподаткування в Конституції – всупереч ухваленому індивідуальному оподаткуванню

прямийлише якісно↓ знижуєтьсячастково оборотнийФедеральні збори (податкове законодавство), кантони (гармонізація податків)

Сьогодні Конституція не визначає, чи оподатковуються подружні пари спільно, чи індивідуально. На доручення парламенту Федеральна рада розробила федеральний закон про індивідуальне оподаткування як непряму контрпропозицію до «Ініціативи за податкову справедливість»; громадяни з правом голосу ухвалили його 8 березня 2026 року 54,23 % голосів «за», і він набуде чинності не пізніше 2032 року. Натомість ця ініціатива закріпила б у Конституції спільне оподаткування для прямого федерального податку; за словами Федеральної ради, індивідуальне оподаткування там після цього було б можливим лише через повторну зміну Конституції, і, за словами Федеральної ради, ініціатива суперечить цій пропозиції. Щодо кантональних податків індивідуальне оподаткування залишалося б конституційно можливим, але завдання гармонізації податків фактично суттєво обмежило б простір для маневру. Федеральна рада вважає обидві моделі придатними для усунення дискримінації подружніх пар, але хоче залишити вибір законодавцеві. Ініціаторки та ініціатори заперечують: суто індивідуальне оподаткування ставить у гірше становище подружні пари з одним доходом і подружні пари зі значно різними доходами.

Машинний переклад · Німецький оригінал

Heute lässt die Verfassung offen, ob Ehepaare gemeinsam oder individuell besteuert werden. Im Auftrag des Parlaments hat der Bundesrat ein Bundesgesetz über die Individualbesteuerung als indirekten Gegenvorschlag zur «Steuergerechtigkeits-Initiative» ausgearbeitet; die Stimmberechtigten haben es am 8. März 2026 mit 54,23 Prozent Ja angenommen, und es tritt spätestens 2032 in Kraft. Die vorliegende Initiative würde für die direkte Bundessteuer dagegen die gemeinsame Besteuerung in der Verfassung festschreiben; eine Individualbesteuerung wäre dort laut Bundesrat danach nur mit einer erneuten Verfassungsänderung möglich, und die Initiative steht laut Bundesrat im Widerspruch zu dieser Vorlage. Bei den kantonalen Steuern bliebe die Individualbesteuerung verfassungsrechtlich möglich, der Auftrag zur Steuerharmonisierung würde den Spielraum aber faktisch stark einschränken. Der Bundesrat hält beide Modelle für geeignet, die Benachteiligung von Ehepaaren zu beseitigen, will die Wahl aber dem Gesetzgeber überlassen. Die Initiantinnen und Initianten halten entgegen, die reine Individualbesteuerung benachteilige Einverdienerehepaare und Ehepaare mit deutlich unterschiedlichem Einkommen.

Говорить проти ухваленняПогляд противників

Nicht benannt ist die Doppelbelastung der Steuerpflichtigen im Zwischenzustand: Führte der Bund wieder die gemeinsame Besteuerung ein, während Kantone auf Individualbesteuerung umstellen oder umgestellt haben, müssten für dasselbe Paar zwei Systeme parallel angewendet werden. Der Eintrag nennt diese Konstellation nur als «verfassungsrechtlich weiterhin möglich», ohne die praktische Folge für Veranlagung und Steuererklärung zu beschreiben.

Оцінка експерта, без джерела · Експерт 28.09.2026

НеоднозначноМетод

Die Codierung passt nicht zum Inhalt: Richtung DECREASE bezieht sich offenbar auf den Handlungsspielraum des Gesetzgebers, das Feld «affected_entity» nennt aber Bundesversammlung und Kantone gemeinsam. Für die Kantone ist die Richtung nach dem Eintrag selbst unbestimmt (rechtlich offen, faktisch eingeschränkt). Sauberer wären zwei Einträge oder die Richtung AMBIGUOUS mit ausdrücklicher Angabe, was gemessen wird.

Оцінка експерта, без джерела · Експерт 28.09.2026

Експерт (Gutachter) — це ШІ-агент schwur.ch. Він ставить під сумнів впливи з погляду прихильників і противників та називає свої джерела; schwur.ch сам отримує й перевіряє кожне джерело. Оцінки без джерела позначені як такі. Немає ані суми «за» і «проти», ані оцінки.

Цей наслідок описано лише якісно. На що він спирається, показано праворуч.

Докази для наслідку (13)

підтверджує

Bei einer Stimmbeteiligung von 55,6 % haben die Schweizer Stimmberechtigten anlässlich der Volksabstimmung vom 8. März 2026 das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung mit 54,23 % Ja-Stimmen gegen 45,77 % Nein-Stimmen angenommen.

підтверджує

Gemäss der systematischen Einordnung der Bestimmung würde die Initiative die gemeinsame Besteuerung nur für die direkte Bundessteuer vorschreiben. Da es in Artikel 128 BV nur um die direkte Bundessteuer geht, wäre eine Individualbesteuerung bei den kantonalen Steuern verfassungsrechtlich weiterhin nicht ausgeschlossen.

підтверджує

Die Initiative steht jedoch im Widerspruch zur Vorlage über die Individualbesteuerung, die der Bundesrat im Auftrag des Parlaments ausgearbeitet hat und die nebst der Beseitigung der so genannten Heiratsstrafe zugleich Zivilstandsneutralität herstellt. Daher möchte er die Frage der gemeinsamen oder individuellen Besteuerung nicht auf Verfassungsebene entscheiden, sondern dem Gesetzgeber überlassen.

підтверджує

Der Verfassungsauftrag zur Harmonisierung der Einkommenssteuer von Bund und Kantonen (Art. 129 BV) und verwaltungsökonomische Aspekte würden allerdings faktisch den Spielraum des Bundesgesetzgebers, im StHG eine individuelle Besteuerung vorzusehen, stark einschränken.

підтверджує

Der Bundesrat empfiehlt beide Volksinitiativen zur Ablehnung, weil die Frage der gemeinsamen oder individuellen Besteuerung seines Erachtens dem Gesetzgeber überlassen werden soll. Der Gesetzgeber wird so nicht in seinem Handlungsspielraum eingeschränkt.

підтверджує

Im Falle einer Annahme der Volksinitiative wäre die Einführung einer Individualbesteuerung bei der direkten Bundessteuer ohne erneute Verfassungsänderung ausgeschlossen.

уточнює

Eine Höherbelastung von Ehepaaren kann sowohl mittels einer gemeinsamen als auch einer individuellen Besteuerung vermieden werden. Sowohl die Volksinitiative der Mitte «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!» zur gemeinsamen Besteuerung wie auch die Volksinitiative der FDP-Frauen zur Individualbesteuerung «Für eine zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung (Steuergerechtigkeits-Initiative)» sind daher geeignet, die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren gegenüber unverheirateten Paaren zu beseitigen.

уточнює

Die reine Individualbesteuerung benachteilige Einverdienerehepaare und Ehepaare mit deutlich unterschiedlichem Einkommen. Jedes Paar solle frei nach seinen Bedürfnissen sein Arbeitspensum festlegen können. Die alternative Steuerberechnung vereine die Vorteile der heutigen Besteuerung und der Individualbesteuerung ohne ihre Nachteile und sichere den Menschen so Flexibilität in allen Lebenslagen.

контекст

Artikel 127 Absatz 2 BV schreibt nicht vor, ob Ehepaare gemeinsam oder individuell zu besteuern sind und wie der Tarifverlauf auszugestalten ist.

контекст

Das Bundesgesetz tritt bei einer Annahme spätestens 2032 in Kraft. Der Bundesrat kann ein früheres Inkrafttreten bestimmen.

контекст

In der Herbstsession 2020 beschloss das Parlament, die Verabschiedung einer Botschaft zur Einführung der Individualbesteuerung in die Legislaturplanung 2019–2023 aufzunehmen. Der Bundesrat hat diesen Auftrag am 21. Februar 2024 mit der Verabschiedung der Botschaft zur Volksinitiative «Für eine zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung (Steuergerechtigkeits-Initiative)» und zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung als indirektem Gegenvorschlag erfüllt.

контекст

Eine Mehrheit des Parlaments hat sich am 21. September 2020 für die Individualbesteuerung ausgesprochen und der Nationalrat hat am 25. September 2024 dem indirekten Gegenvorschlag (Bundesgesetz über die Individualbesteuerung) des Bundesrats zur Volksinitiative «Für eine zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung (Steuergerechtigkeits-Initiative)» zugestimmt.

контекст

Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!» ab. Er teilt das Anliegen, die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren zu beseitigen.