Ausbildungsoffensive Bund – Fachkräfte von morgen ausbilden
подано 01.10.2026 на сесії «Herbstsession 2026»Перша палата: Національна радаEingereicht (01.10.2026)
Шлях через палати
Рішення палат і комісій у формулюванні Парламентських служб.
Ще немає рішення палати чи комісії.
Поданий текст
Der Bundesrat wird beauftragt, die berufliche Grundbildung in der Bundesverwaltung mit einer Ausbildungsoffensive zu stärken und den Anteil der Lernenden nachhaltig zu erhöhen. Insbesondere in Bereichen mit absehbarem Fachkräftemangel sollen zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden. Die dafür notwendigen Mittel sind zentral bereitzustellen und so auszugestalten, dass zusätzliche Ausbildungsplätze nicht zulasten der Personalressourcen der Verwaltungseinheiten gehen.
Цей текст є лише німецькою.
Обґрунтування
Der Fachkräftemangel wird sich aufgrund der demografischen Entwicklung weiter verschärfen. Auch die Bundesverwaltung ist darauf angewiesen, genügend qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Ausbildung ist deshalb eine Investition in die eigene Leistungsfähigkeit und in den gesamten Schweizer Arbeitsmarkt.
Der Bund verfügt dafür über ausgezeichnete Voraussetzungen: Die Bundesverwaltung bildet heute über 1'200 Lernende in rund 50 Berufen aus. Das EPA hält selbst fest, dass Lernende verstärkt als potenzielle Nachwuchskräfte rekrutiert werden sollen, um den Auswirkungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Die Entwicklung zeigt jedoch Handlungsbedarf. Obwohl der strategische Sollwert von 4 bis 5 Prozent weiterhin erreicht wird, sank der Lernendenanteil von 4,4 Prozent 2021 auf 4,1 Prozent 2025. Das entspricht 2025 rund 1'100 Ausbildungsstellen.
Gerade angesichts des Fachkräftemangels und der bevorstehenden Pensionierungen wäre es kurzsichtig, die Berufsbildung im Zuge von Spar- und Personalabbaumassnahmen unter Druck zu setzen. Im Gegenteil: Der Bund sollte seine breite Ausbildungskompetenz nutzen und gezielt zusätzliche Fachkräfte ausbilden.
Eine Ausbildungsoffensive darf nicht zulasten des bestehenden Personals gehen. Die Mittel für Lehrstellen werden bereits heute über einen zentralen Sammelkredit des EPA bereitgestellt und den Departementen bedarfsgerecht abgetreten. Für zusätzliche Ausbildungsplätze sind diese Mittel entsprechend zu erhöhen. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass den Verwaltungseinheiten genügend Ressourcen für die fachliche Betreuung der Lernenden zur Verfügung stehen.
Die Bundesverwaltung soll als eine der grössten Arbeitgeberinnen der Schweiz mit gutem Beispiel vorangehen: mehr ausbilden, den eigenen Nachwuchs sichern
Цей текст є лише німецькою.
Джерело: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, дата звернення: 29.10.2026. Необроблені дані
Це не офіційна публікація. Імена, цифри й тексти голосувань наведено без змін – так, як їх публікують Парламентські служби.
