Klimaresilientere Landwirtschaft: Wann legt der Bundesrat eine praxistaugliche und risikobasierte Regulierung für neue Züchtungstechnologien vor?
подано 01.10.2026 на сесії «Herbstsession 2026»Перша палата: Національна радаEingereicht (01.10.2026)
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Hitze und Trockenheit setzen die Schweizer Landwirtschaft unter Druck: Produktionsrisiken, Ernteausfälle und Bewässerungsbedarf steigen. Gefragt sind Sorten, die besser mit Trockenheit, Hitze, Krankheiten und Schädlingen umgehen können. Neue Züchtungstechnologien wie CRISPR/Cas können die Entwicklung solcher Sorten beschleunigen und zu einer klimaresilienten, ressourcenschonenden Landwirtschaft beitragen. Diese mit den neuen Methoden gezüchtete Pflanzen enthalten kein transgenes Erbmaterial, bestimmte gezielt erzeugte Mutationen sind von natürlich entstandenen nicht zu unterscheiden.
Die eidgenössischen Räte haben den Bundesrat 2021 beauftragt, bis Ende des ersten Quartals 2024 einen Erlassentwurf für eine risikobasierte Zulassungsregelung vorzulegen. Die Vernehmlassung wurde im Juli 2025 abgeschlossen. Die zuletzt für das erste Halbjahr 2026 angekündigte Botschaft liegt noch nicht vor. Der Hitze- und Dürresommer verdeutlicht, dass Innovation nicht durch unnötige Hürden verzögert werden darf. Gefragt ist eine Regulierung, die den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt gewährleistet und sich an den tatsächlichen Eigenschaften und Risiken einer Pflanze orientiert, nicht pauschal an der Züchtungsmethode.
Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
• Weshalb liegt die Botschaft noch nicht vor, und wann wird sie dem Parlament unterbreitet?
• Welches Potenzial haben klimaresistente Sorten, um Ernteausfälle, Produktionsrisiken und Bewässerungsbedarf zu reduzieren? Wie stellt der Bundesrat sicher, dass solche Sorten rasch entwickelt, geprüft und für die Praxis verfügbar werden?
• Teilt der Bundesrat die Einschätzung, dass Pflanzen aus neuen Züchtungstechnologien nicht allein aufgrund der verwendeten Methode pauschal als risikoreicher einzustufen sind als vergleichbare konventionell gezüchtete Pflanzen? Wie stellt er sicher, dass die Vorlage konsequent risikobasiert und praxistauglich ausgestaltet wird, statt sich an den pauschalen Anforderungen des bestehenden Gentechnikrechts zu orientieren?
• Wie verhindert der Bundesrat, dass Schweizer Betriebe gegenüber ausländischen Produzenten regulatorisch benachteiligt werden oder beim Zugang zu innovativem Saatgut ins Hintertreffen geraten?
• Wie beurteilt er den volkswirtschaftlichen Nutzen verstärkter Investitionen in klimaresiliente Sorten im Vergleich zu wiederkehrenden Massnahmen zur Abfederung klimabedingter Ernteausfälle?
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Джерело: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, дата звернення: 26.10.2026. Необроблені дані
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