Biosicherheitslabor in Spiez: Fragen zur Waffenfähigkeit und Neutralität
подано 10.06.2026 на сесії «Sommersession 2026»Перша палата: Національна радаErledigt (15.06.2026)
Шлях через палати
Рішення палат і комісій у формулюванні Парламентських служб.
- 15.06.2026Національна радаSchriftliche Beantwortung der Frage
Поданий текст
Das Biosicherheitslabor in Spiez ermöglicht den Umgang mit humanpathogenen Erregern der Gefahrenkategorien 3 und 4. Wie beurteilt der Bundesrat die (Bio-) Waffenfähigkeit dieser hochansteckenden und schwer behandelbaren Krankheitserreger? Weiter stellen sich Fragen zur Neutralität. So wurde im Labor Spiez eine ukrainische Delegation empfangen, mithin eine Kriegspartei. - Nach welchen Kriterien erfolgen solche Einladungen? - Ist die Schweizer Neutralität dabei gewährleistet?
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Позиція Федеральної ради
Frage 1: Hochansteckende und schwer behandelbare Krankheitserreger sind natürlich vorkommende Mikroorganismen. Für einige dieser Erreger kann die Möglichkeit eines Missbrauchs zu kriminellen, terroristischen oder militärischen Zwecken nicht ausgeschlossen werden.
Frage 2 und 3: Das Labor Spiez steht im regelmässigen Informationsaustausch mit wissenschaftlichen Expertinnen und Experten aus diversen schweizerischen und internationalen wissenschaftlichen Institutionen. In Abstimmung mit dem EDA empfängt es gelegentlich Vertreterinnen und Vertreter von internationalen Organisationen sowie ausländischen Vertretungen zu Informationsbesuchen. Durch einen Besuch des Labors Spiez erwächst einem Staat kein direkter militärischer Vorteil. Die Schweizer Neutralität bleibt also gewährleistet.
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Джерело: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, дата звернення: 18.09.2026. Необроблені дані
Це не офіційна публікація. Імена, цифри й тексти голосувань наведено без змін – так, як їх публікують Парламентські служби.
