PISA: Mehr Geld hat die Nivellierung nach unten nicht verhindert
Bern einfach, épisode du 14.09.202611:41–15:04 · 3 min
Opinion de Bern einfach · condensée par le Redaktor
Die neuen PISA-Ergebnisse zeigen keinen Fortschritt, obwohl immer mehr Mittel in die Schule fliessen. Matthias Binswanger führt das auf eine Anpassung des Niveaus nach unten zurück, die auch mit der Zusammensetzung der Klassen zusammenhängt. Schweizer Schüler ohne Migrationshintergrund schneiden im internationalen Vergleich gut ab.
Der schlechte Befund ist keine Überraschung mehr, sondern eine Entwicklung, die sich seit Jahren fortsetzt. Entscheidend ist, dass zusätzliche Mittel das Ergebnis nicht verbessern, sondern die Anpassung des Niveaus nach unten begleiten. Auch bürgerliche Politik muss hier gegensteuern.
Ein wesentlicher Teil der Erklärung liegt in der Zuwanderung, die nach dieser Sicht zu wenig danach unterscheidet, welche Zuwanderung das Land braucht. Dieselbe Ursache wird für Engpässe bei Strassen, Bahnkapazitäten, Wohnraum und Immobilienpreisen genannt. Ohne Steuerung entsteht ein Aufwand, dem kein Nutzen gegenübersteht.
Dass Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund im Vergleich gut abschneiden, spricht gegen eine grundsätzliche Schwäche des Schulsystems. Umso wichtiger ist es, die Ursachen offen zu benennen und die Zuwanderungspolitik zu überdenken.
Wir stecken zwar immer mehr Geld ins Bildungswesen
Ce que schwur.ch a sur ce sujet
- ObjetEidgenössische Volksinitiative 'Für ein modernes Bürgerrecht (Demokratie-Initiative)'Zuwanderung und Bürgerrecht als Gegenstand der Debatte
- Staatssekretariat für Migration organe
