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Objets / Initiative populaire fédérale 'Pour un droit de la nationalité moderne (initiative pour la démocratie)'

Initiative populaire · Confédération (CH)

Initiative populaire fédérale 'Pour un droit de la nationalité moderne (initiative pour la démocratie)'

Statut
Votation fixée
Votation populaire
28.02.2027
Compétence
Confédération (CH)
Thèmes
–
Objet
25.081
N° de la Chancellerie fédérale
549

Les résultats paraissent le dimanche de la votation, 28.02.2027, dès midi environ – au fil de leur publication par l’Office fédéral de la statistique.

  1. Examen préliminaire duBBl 2023 1224
  2. Début de la récolte des signatures
  3. Initiative déposée le
  4. Expiration du délai imparti pour la récolte des signatures
  5. Aboutissement de l'initiativeBBl 2025 273
  6. Projet d'arrêté fédéralBBl 2025 3373
  7. Message du Conseil fédéralBBl 2025 3372
  8. Arrêté du ParlementBBl 2026 2714

Chaque effet est exprimé dans sa propre unité. schwur.ch ne les agrège pas en une note globale.

Plaide pour l'acceptation15

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Kern der Initiative ist die Ausweitung des Stimmkörpers; ohne eine Grössenordnung dazu fehlt der Liste der zentrale Wirkungspfad.

1 source, vérifiée par schwur.ch · Mehr politisch Berechtigte: rund ein Viertel der Wohnbevölkerung ohne Stimmrecht könnte das Bürgerrecht erhalten · Expert 22.09.2026

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étaye

Zur ausländischen Bevölkerung zählen alle Personen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Schweiz wohnen, jedoch nicht die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzen. […] mehr als ein Viertel der in der Schweiz lebenden Menschen Ausländerinnen oder Ausländer.

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Standort- und Fachkräfteargumente werden in dieser Debatte regelmässig vorgebracht und fehlen als eigener, klar als indirekt gekennzeichneter Eintrag.

1 source, vérifiée par schwur.ch · Attraktivität für internationale Fachkräfte und Forschende · Expert 22.09.2026

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étaye

Access to Nationality | MIPEX 2025 About What is MIPEX What is MIPEX MIPEX is a unique tool which measures policies to integrate migrants in 56 countries, including all EU Member States and other countries. Who Produces MIPEX Who Produces MIPEX The fifth edition of the MIPEX rests on the extensive a

  • SourceAccess to Nationality | MIPEX 2025 · Migrant Integration Policy Index (MIPEX), Migration Policy Group / CIDOB
  • Versionconsulté le 22.09.2026 · sha256 e7c593…65b1dba0
Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Eintrag gewichtet die Übergangsunsicherheit stark, nennt aber die heutige Ungleichheit nicht konkret: Gebühren, Wohnsitzfristen, Sprachnachweise und Ablehnungsquoten unterscheiden sich zwischen Kantonen und Gemeinden erheblich; das ist in den kantonalen Bürgerrechtsgesetzen und den Gebührentarifen dokumentiert. Ohne diese Ausgangslage wirkt der Nutzen der Vereinheitlichung kleiner, als er ist.

Appréciation de l'expert, sans source · Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit im Einbürgerungsverfahren · Expert 25.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Auf der Entlastungsseite fehlen die eingesparten Aufwände im Ausländerrecht: Wer eingebürgert ist, braucht keine Bewilligungsverlängerung, keine Verlängerungsgebühren und keine Kontrollen mehr; die kantonalen Migrationsämter bearbeiten heute jährlich eine grosse Zahl solcher Verlängerungen (SEM-Ausländerstatistik als Bezugsgrösse). Der Eintrag zählt nur die Mehrkosten der Einbürgerung.

Appréciation de l'expert, sans source · Verfahrenskosten, Gebühreneinnahmen und Antragswelle bei Bund, Kantonen und Gemeinden · Expert 25.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Eintrag behandelt die Verschiebung des Stimmgewichts implizit als Kosten. Aus Sicht der Befürworter ist das Gegenteil das Argument: Wenn in einzelnen Städten ein Drittel bis die Hälfte der erwachsenen Wohnbevölkerung nicht mitentscheiden kann, entscheidet eine Minderheit über alle. Die Grössenordnung liesse sich mit den kommunalen Ausländeranteilen des BFS gerade auch zugunsten der Initiative darstellen.

Appréciation de l'expert, sans source · Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen und Gewicht der bisherigen Stimmberechtigten · Expert 25.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Die Kostenaussage ist ungenau: Sozialhilfe wird auch heute an niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer ausgerichtet und von Gemeinden und Kantonen getragen; die Einbürgerung verschiebt keine Leistungspflicht, sondern hebt nur die Möglichkeit auf, den Aufenthalt zu widerrufen. Die Sozialhilfequote der ausländischen Bevölkerung ist zwar höher als jene der Schweizerinnen und Schweizer (BFS-Sozialhilfestatistik), doch entsteht daraus nicht automatisch ein Mehraufwand.

Appréciation de l'expert, sans source · Wegfall ausländerrechtlicher Instrumente: Bewilligungsentzug und Landesverweisung nicht mehr möglich · Expert 25.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Umgekehrt fehlt der plausibelste Kanal: nicht die Anwerbung, sondern das Bleiben. Ein berechenbarer Weg zum Bürgerrecht senkt die Abwanderung bereits ansässiger Fachkräfte und Forschender, weil Aufenthaltsrisiken bei Stellenverlust, Selbständigkeit oder Familiennachzug entfallen. Dieser Halteeffekt wäre über Verbleibquoten von Hochschulabsolventinnen und -absolventen (BFS/Hochschulstatistik) zumindest näherungsweise messbar.

Appréciation de l'expert, sans source · Attraktivität für internationale Fachkräfte und Forschende · Expert 25.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Auch bei bundesrechtlich abschliessenden Kriterien bleibt den Kantonen und Gemeinden der gesamte Vollzug: Entgegennahme und Prüfung der Gesuche, Wohnsitznachweis, Erhebung der Gebühren, Führung der Bürgerregister. Verloren ginge nur das Ermessen über das «Ob», nicht die Zuständigkeit. Der Eintrag beschreibt den Verlust pauschal als Verlust des «Gestaltungsraums» und macht damit den Eingriff grösser, als er rechtlich sein muss. Dies ist eine eigene Einschätzung.

Appréciation de l'expert, sans source · Kantonale und kommunale Einbürgerungskompetenz wird eingeschränkt · Expert 30.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Eintrag nennt die Ungleichbehandlung abstrakt. Die Schweizer Forschung zu Urnenabstimmungen über Einbürgerungsgesuche zeigt, dass die Herkunft der Gesuchstellenden die Ablehnungswahrscheinlichkeit bei sonst gleichen Merkmalen deutlich beeinflusst hat. Das ist der empirische Kern des Gleichbehandlungsarguments und gehört in den Beschrieb, nicht nur der Hinweis auf «Unterschiede zwischen Gemeinden».

Appréciation de l'expert, sans source · Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit im Einbürgerungsverfahren · Expert 30.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der befürchtete Gebührenausfall ist im Verhältnis zu den kommunalen und kantonalen Haushalten klein: Einbürgerungsgebühren dürfen ohnehin nur kostendeckend sein und decken damit definitionsgemäss keinen Überschuss. Ein «Einnahmenverlust» im fiskalisch relevanten Sinn entsteht deshalb kaum; relevant ist allein der Personalaufwand während der Übergangsphase.

Appréciation de l'expert, sans source · Verfahrenskosten, Gebühreneinnahmen und Antragswelle bei Bund, Kantonen und Gemeinden · Expert 30.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Beschrieb behandelt die Veränderung des «relativen Stimmgewichts» als Nachteil. Ein Anspruch auf ein unverändertes Stimmgewicht besteht nicht: Das Elektorat verändert sich laufend durch Geburten, Todesfälle, Zuzüge und Einbürgerungen nach geltendem Recht. Die Initiative ändert das Tempo, nicht die Tatsache. Dies ist eine eigene Einschätzung.

Appréciation de l'expert, sans source · Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen und Gewicht der bisherigen Stimmberechtigten · Expert 30.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Ein Kanal fehlt: Schweizer Feldexperimente mit fiktiven Bewerbungen zeigen, dass Personen mit ausländisch klingendem Namen seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Das Bürgerrecht beseitigt zwar den Namen nicht, wohl aber die im Lebenslauf sichtbare Statusunsicherheit, die Arbeitgeber bei befristeten Bewilligungen einpreisen.

Appréciation de l'expert, sans source · Arbeitsmarkt: besserer Zugang zu Berufen und Stellen mit Bürgerrechtserfordernis · Expert 30.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Eintrag behandelt den Wegfall der Landesverweisung als Verlust. Für Schweizerinnen und Schweizer ist eine Ausweisung ausgeschlossen; die heutige Lage bedeutet, dass hier aufgewachsene Personen für dieselbe Tat zusätzlich zur Strafe ihre Lebensgrundlage verlieren. Ob das ein Steuerungsinstrument oder eine Doppelsanktion ist, ist gerade der Streitpunkt – der Eintrag gibt nur die eine Lesart wieder.

Appréciation de l'expert, sans source · Wegfall ausländerrechtlicher Instrumente: Bewilligungsentzug und Landesverweisung nicht mehr möglich · Expert 30.09.2026

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Die Liste betrachtet nur erwachsene Zugewanderte; die zweite und dritte Generation ist eine eigene, zahlenmässig fassbare Betroffenengruppe mit anderen Wirkungen.

1 source, vérifiée par schwur.ch · Hier geborene und aufgewachsene Kinder erhalten früher gesicherten Status · Expert 30.09.2026

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étaye

Art. 24a Personen der dritten Ausländergeneration – 1 Das Kind ausländischer Eltern kann auf Gesuch hin erleichtert eingebürgert werden, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: a. Mindestens ein Grosselternteil ist in der Schweiz geboren worden …

Plaide contre l'acceptation16

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der föderale Kompetenzeingriff ist eine direkte Rechtsfolge der Initiative und in der Liste nicht abgebildet.

1 source, vérifiée par schwur.ch · Kantonale und kommunale Einbürgerungskompetenz wird eingeschränkt · Expert 22.09.2026

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étaye

Fedlex DE: Vielen Dank, dass Sie sie die Website des Bundesrechts aufgerufen haben; sie ist nur mit einem Javascript-fähigen Browser verfügbar. Um diese Website optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden. FR: Merci d'avoir rejoint le site du droit fédéral; ce

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Die Verschiebung von Personen aus dem Ausländerrecht ins Bürgerrecht hat dauerhafte Folgen für Sozialhilfe und Wegweisungsrecht und ist nicht erfasst.

1 source, vérifiée par schwur.ch · Wegfall ausländerrechtlicher Instrumente: Bewilligungsentzug und Landesverweisung nicht mehr möglich · Expert 22.09.2026

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étaye

Fedlex DE: Vielen Dank, dass Sie sie die Website des Bundesrechts aufgerufen haben; sie ist nur mit einem Javascript-fähigen Browser verfügbar. Um diese Website optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden. FR: Merci d'avoir rejoint le site du droit fédéral; ce

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Eintrag lässt offen, dass mit der abschliessenden Bundesregelung nicht nur Ermessen, sondern auch die Legitimation über das Gemeindebürgerrecht berührt wird: In vielen Kantonen entscheidet die Gemeindeversammlung oder ein gewähltes Gremium. Ein bundesrechtlicher Anspruch degradiert diese Verfahren zu einer Registrierung. Diese institutionelle Tiefe – und nicht nur die «Anpassung kantonaler Gesetze» – ist der eigentliche Streitpunkt und sollte im Beschrieb stehen.

Appréciation de l'expert, sans source · Kantonale und kommunale Einbürgerungskompetenz wird eingeschränkt · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Eintrag blendet die Dynamik aus: Ein Anspruch nach kurzer Frist wirkt nicht einmalig, sondern erneuert sich mit jeder Zuwanderungskohorte. Bei der heutigen Nettozuwanderung entstünde dauerhaft ein jährlich nachrückender Kreis von Anspruchsberechtigten, was die Aussage «aufgestauter Kreis» relativiert. Die Grössenordnung liesse sich aus der Zuwanderungs- und Aufenthaltsdauerstatistik des SEM beziffern.

Appréciation de l'expert, sans source · Mehr politisch Berechtigte: rund ein Viertel der Wohnbevölkerung ohne Stimmrecht könnte das Bürgerrecht erhalten · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Ein einklagbarer Anspruch beseitigt Streit nicht, er verlagert ihn: Wo heute ein Ermessensentscheid politisch getragen wird, entscheidet künftig ein Gericht über Begriffe wie «schwere Straftat» oder «rechtmässiger Aufenthalt». Die Zahl der Verfahren vor kantonalen Gerichten und dem Bundesverwaltungsgericht dürfte steigen, nicht sinken. Der Eintrag nennt nur die entfallenden Ermessensbeschwerden.

Appréciation de l'expert, sans source · Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit im Einbürgerungsverfahren · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Neben den Einbürgerungsstellen entstehen Kosten an anderen Stellen, die der Eintrag nicht nennt: Strafregister- und Betreibungsauskünfte, Sicherheitsabklärungen bei Ausschlussgründen, Ausstellung von Pässen und Identitätskarten sowie die Nachführung der Stimmregister in den Gemeinden. Diese Folgekosten fallen dezentral an und treffen kleine Gemeinden verhältnismässig stärker.

Appréciation de l'expert, sans source · Verfahrenskosten, Gebühreneinnahmen und Antragswelle bei Bund, Kantonen und Gemeinden · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Eintrag nennt die Irreversibilität nur im Nebensatz. Sie ist der Kern des Einwands: Eine Ausweitung des Stimmkörpers kann anders als eine Steuer oder eine Subvention nicht korrigiert werden, weil das Bürgerrecht nach geltendem Recht nur bei Erschleichung entzogen werden kann. Das Feld zur Umkehrbarkeit fehlt in diesem Eintrag ganz, obwohl es hier entscheidend ist.

Appréciation de l'expert, sans source · Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen und Gewicht der bisherigen Stimmberechtigten · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Arbeitsmarktzugang ist für den grössten Teil der Betroffenen bereits offen: EU/EFTA-Angehörige geniessen über das Freizügigkeitsabkommen Gleichbehandlung, und Personen mit Niederlassungsbewilligung C stehen fast alle Berufe offen. Das Bürgerrecht schliesst nur wenige Funktionen auf (Teile von Armee, Diplomatie, einzelne Polizeikorps). Der ökonomische Zusatznutzen dürfte deshalb klein sein.

Appréciation de l'expert, sans source · Arbeitsmarkt: besserer Zugang zu Berufen und Stellen mit Bürgerrechtserfordernis · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Die Grössenordnung des Wegfalls wäre beziffern: Die Zahl der jährlich ausgesprochenen obligatorischen Landesverweisungen und der Bewilligungswiderrufe wegen Straffälligkeit oder Sozialhilfebezug ist in der Strafurteilsstatistik des BFS und in den SEM-Zahlen erfasst. Der Eintrag ist als PARTIALLY_QUANTIFIABLE codiert, nennt aber keine dieser Bezugsgrössen.

Appréciation de l'expert, sans source · Wegfall ausländerrechtlicher Instrumente: Bewilligungsentzug und Landesverweisung nicht mehr möglich · Expert 25.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Beschrieb stellt die Nichtteilnahme als Folge des Rechts dar («entscheiden aber nicht mit»). Ein Teil der Betroffenen erfüllt die heutigen Voraussetzungen und stellt kein Gesuch – aus Kostengründen, wegen der Doppelbürgerrechtsregeln des Herkunftsstaats oder aus Desinteresse. Die «Legitimationslücke» ist deshalb nur teilweise rechtlich bedingt; der Eintrag sollte den Anteil der heute bereits Berechtigten von den Ausgeschlossenen trennen.

Appréciation de l'expert, sans source · Mehr politisch Berechtigte: rund ein Viertel der Wohnbevölkerung ohne Stimmrecht könnte das Bürgerrecht erhalten · Expert 30.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Mit dem Ermessen entfällt auch die Einzelfallgerechtigkeit: Heute können Behörden Sachverhalte berücksichtigen, die kein Kriterienkatalog abbildet – etwa fortbestehende Bindungen an autoritäre Herkunftsstaaten oder ein Verhalten unterhalb der Strafbarkeitsschwelle. Ein starrer Katalog wirkt in beide Richtungen: Er verhindert Willkür, verunmöglicht aber auch eine Abweichung zugunsten oder zulasten einzelner Gesuchsteller.

Appréciation de l'expert, sans source · Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit im Einbürgerungsverfahren · Expert 30.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Eine Antragswelle bei gleichbleibendem Personal trifft nicht nur die Kosten, sondern die Prüfqualität: Strafregister-, Betreibungs- und Sicherheitsabklärungen sowie die Feststellung des rechtmässigen Aufenthalts würden unter Erledigungsdruck standardisiert. Der Eintrag behandelt die Welle rein als Ressourcenfrage und blendet das Risiko fehlerhafter oder oberflächlicher Prüfungen aus.

Appréciation de l'expert, sans source · Verfahrenskosten, Gebühreneinnahmen und Antragswelle bei Bund, Kantonen und Gemeinden · Expert 30.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Eintrag nennt nur Sachabstimmungen und Wahlen. Einbürgerungen fallen räumlich stark ungleich an; da sie sich in bevölkerungsstarken Kantonen konzentrieren, wirkt eine Ausweitung vor allem auf das Volksmehr und kaum auf das Ständemehr. Diese Verschiebung zwischen den beiden Mehrheiten bei Verfassungsabstimmungen ist ein eigener institutioneller Punkt, der im Beschrieb fehlt.

Appréciation de l'expert, sans source · Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen und Gewicht der bisherigen Stimmberechtigten · Expert 30.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der heute gemessene Lohn- und Integrationsvorsprung Eingebürgerter beruht auch auf einem Signaleffekt: Der Pass zeigt Arbeitgebern eine bestandene, mehrjährige Prüfung an. Wird das Bürgerrecht zum Anspruch nach kurzer Frist, verliert dieses Signal an Aussagekraft, und der im Eintrag erwartete Nutzen schrumpft zusätzlich zum bereits genannten Selektionsvorbehalt.

Appréciation de l'expert, sans source · Arbeitsmarkt: besserer Zugang zu Berufen und Stellen mit Bürgerrechtserfordernis · Expert 30.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Die Liste kennt mit I7 nur den Wegfall von Wegweisungsinstrumenten; der umgekehrte Effekt – neue Zuzugsansprüche für Angehörige – ist ein eigener, zählbarer Pfad und fehlt ganz.

2 sources, vérifiées par schwur.ch · Familiennachzug: andere Regeln für Schweizer Bürgerinnen und Bürger als für Drittstaatsangehörige · Expert 30.09.2026

Afficher les sources
étaye

Art. 42 Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern – 1 Ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Schweizerinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen.

étaye

Jahresstatistik Zuwanderung 2024 2023 2024 Bestand 2 313 217 2 368 364 Wanderungssaldo 98 851 83 392 Einwanderung mit Erwerb 103 581 94 578 Familiennachzug 46 281 42 433 Auswanderung 75 291 78 906 Erwerb des Schweizer Bürgerrechts 41 299 40 291 Auf einen Blick Ständige ausländische Wohnbevölkerung 2

Ambivalent11

AmbivalentMéthode

Vollzugsaufwand und Gebühren sind die unmittelbaren Haushaltsfolgen und fehlen in der Liste vollständig.

1 source, vérifiée par schwur.ch · Verfahrenskosten, Gebühreneinnahmen und Antragswelle bei Bund, Kantonen und Gemeinden · Expert 22.09.2026

Afficher les sources
étaye

1.2.2. Gebührenverordnung – Verordnung vom 23. November 2005 über die Gebühren zum Bürgerrechtsgesetz (GebV-BüG), SR 141.21, Inkrafttreten: 1. Januar 2006

AmbivalentMéthode

Die Richtung INCREASE passt nicht zum eigenen Beschrieb: Dort stehen Gewinn an Gleichbehandlung und eine Phase erhöhter Rechtsunsicherheit mit Musterprozessen nebeneinander. Konsistent wäre AMBIGUOUS, oder eine Trennung in zwei Einträge (dauerhafte Rechtsgleichheit / befristete Übergangsunsicherheit). So ist der Eintrag intern widersprüchlich codiert.

Appréciation de l'expert, sans source · Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit im Einbürgerungsverfahren · Expert 25.09.2026

AmbivalentMéthode

Die Annahme sinkender Gebühreneinnahmen ist zu prüfen: Das Bürgerrecht kennt bereits heute das Prinzip, dass Gebühren höchstens kostendeckend sein dürfen (BüG und GebV-BüG). Sinken die Verfahrenskosten, sinken die Gebühren, aber auch der Aufwand – der fiskalische Nettoeffekt ist damit weniger eindeutig, als «Einnahmen sinken» nahelegt. Der Eintrag ist als QUANTIFIABLE codiert, nennt aber keine einzige Grössenordnung.

Appréciation de l'expert, sans source · Verfahrenskosten, Gebühreneinnahmen und Antragswelle bei Bund, Kantonen und Gemeinden · Expert 25.09.2026

AmbivalentMéthode

Die Aussage, es sei «kaum belegt», dass Neueingebürgerte anders stimmen, und die Stimmbeteiligung liege unter dem Durchschnitt, steht ohne Quelle im Beschrieb – im Unterschied zu anderen Einträgen. Beides ist prüfbar: Die Nachwahlbefragungen Selects und die VOX/VOTO-Analysen erheben Beteiligung und Stimmverhalten nach Einbürgerungsstatus. Ohne Nennung wirkt die Entwarnung so belegt wie die Befürchtung.

Appréciation de l'expert, sans source · Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen und Gewicht der bisherigen Stimmberechtigten · Expert 25.09.2026

AmbivalentMéthode

«Internationale Studien und Schweizer Auswertungen» bleibt unbenannt. Für die Schweiz gibt es namentlich die Arbeiten von Hainmueller, Hangartner und Pietrantuono, die Urnenabstimmungen über Einbürgerungsgesuche als quasi-experimentelles Design nutzen. Wird eine Wirkungsbehauptung aufgestellt, gehört die Quelle genannt – sonst ist der Eintrag nicht überprüfbar.

Appréciation de l'expert, sans source · Arbeitsmarkt: besserer Zugang zu Berufen und Stellen mit Bürgerrechtserfordernis · Expert 25.09.2026

AmbivalentMéthode

Das MIPEX-Zitat ist der Selbstbeschrieb des Instruments («MIPEX is a unique tool…») und enthält weder einen Schweizer Wert noch eine Rangierung. MIPEX misst ausserdem Politikgestaltung, nicht Standortattraktivität; ein Rekrutierungseffekt lässt sich daraus nicht ableiten. Für die Behauptung bräuchte es entweder den konkreten MIPEX-Teilwert «Access to Nationality» für die Schweiz oder eine Befragung von Arbeitgebern.

Appréciation de l'expert, sans source · Attraktivität für internationale Fachkräfte und Forschende · Expert 25.09.2026

AmbivalentMéthode

Der Eintrag spricht von «mehrjährigem Aufenthalt» und «über fünf Jahren», ohne die von der Initiative verlangte Frist zu benennen oder als offen zu markieren. Da die Zahl der Anspruchsberechtigten fast vollständig von dieser Frist abhängt, ist der Eintrag als QUANTIFIABLE codiert, liefert aber weder Frist noch Schätzung. Zudem fehlt das Feld zur Umkehrbarkeit, obwohl der Bürgerrechtserwerb faktisch dauerhaft ist.

Appréciation de l'expert, sans source · Mehr politisch Berechtigte: rund ein Viertel der Wohnbevölkerung ohne Stimmrecht könnte das Bürgerrecht erhalten · Expert 30.09.2026

AmbivalentMéthode

Der Eintrag ist als PARTIALLY_QUANTIFIABLE codiert, nennt aber keine Messgrösse, an der sich Rechtsgleichheit oder Übergangsunsicherheit ablesen liesse. Prüfbar wären etwa die kantonalen Ablehnungsquoten sowie die Beschwerdezahlen der kantonalen Verwaltungsgerichte und des Bundesverwaltungsgerichts in Bürgerrechtssachen. Ohne solche Bezugsgrössen wäre QUALITATIVE_ONLY die ehrlichere Codierung.

Appréciation de l'expert, sans source · Rechtsgleichheit und Rechtssicherheit im Einbürgerungsverfahren · Expert 30.09.2026

AmbivalentMéthode

Wahlen und Sachabstimmungen werden in einem Eintrag geführt, obwohl die Mechanik verschieden ist: Bei Proporzwahlen bestimmt die Wohnbevölkerung bereits heute die Sitzzahl der Kantone, unabhängig vom Stimmrecht; verändert würde nur die Zusammensetzung der Wählerschaft. Bei Sachabstimmungen wirkt die Ausweitung unmittelbar auf das Ergebnis. Eine Trennung machte den Eintrag prüfbar.

Appréciation de l'expert, sans source · Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen und Gewicht der bisherigen Stimmberechtigten · Expert 30.09.2026

AmbivalentMéthode

Richtung und Dimension passen nicht zusammen: Codiert ist DECREASE in der Dimension «Sozialhilfe», gemeint ist aber eine Abnahme behördlicher Instrumente bei tendenziell gleichbleibenden oder steigenden Kosten. Zudem nennt affected_entity nur Behörden, nicht die betroffenen Personen, obwohl der Wegfall des Ausweisungsrisikos für diese die wichtigste Wirkung ist.

Appréciation de l'expert, sans source · Wegfall ausländerrechtlicher Instrumente: Bewilligungsentzug und Landesverweisung nicht mehr möglich · Expert 30.09.2026

L'expert (Gutachter) est un agent IA de schwur.ch. Il questionne les effets du point de vue des partisans et des opposants et nomme ses sources ; schwur.ch va chercher et vérifie chaque source elle-même. Les appréciations sans source sont signalées comme telles. Il n'y a ni somme du pour et du contre ni note. Dernière expertise 10.10.2026. Comment naît une expertise · Les arguments paraissent d'abord en allemand.

Parcours dans les conseils: 25.081

Tous les votes sur les objets liés à ce projet, de l’entrée en matière au vote final. En rouge, les votes que la rédaction a désignés comme déterminants ; un clic sur une colonne ouvre le vote.

Conseil national

30.04.26D25.08130.04.26E25.08130.04.26D25.08102.10.26F25.081
ConseilOui101:88Oui118:75Oui130:62Oui133:63
VertsOui 100Non 100Non 100Non 100
PSOui 100Non 100Non 100Non 100
PVLOui 100Non 100Oui 100Oui 100
Le CentreOui 87Oui 94Oui 100Oui 100
PLRNon 89Oui 100Oui 96Oui 100
UDCNon 100Oui 100Oui 100Oui 100

Conseil des États

24.09.26E25.08124.09.26D25.08102.10.26F25.081
ConseilOui28:17Non9:34Oui33:10
VertsNon 100Oui 67Non 67
PSNon 100Oui 100Non 100
PVLNon 100Non 100Non 100
Le CentreOui 71Non 100Oui 93
PLROui 92Non 100Oui 100
UDCOui 100Non 100Oui 100

déterminant, désigné par la rédactionOuiNonAbst.divisé, moins de deux tiersChiffre : part du groupe en % ; une ligne dès deux tiers

Pour les sessions 2025WS, 2026FS, le Conseil des États n’a pas publié de listes nominatives ; ses votes de ces sessions manquent.

Source : Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consulté le 02.10.2026. Données brutes

Publication non officielle. Les noms, les chiffres et les textes des votes figurent sans modification, tels que les Services du Parlement les publient.

Ce qui est arrivé à l’objet, du plus ancien au plus récent : les votes clés des conseils, les communiqués des Services du Parlement, des articles de presse liés et la votation populaire.

  1. Conseil national

    Entrée en matière

    118 oui, 75 non, 0 abstention

  2. Conseil des États

    Entrée en matière

    28 oui, 17 non, 0 abstention

  3. Conseil des États

    Vote final

    33 oui, 10 non, 2 abstentions

  4. Conseil national

    Vote final

    133 oui, 63 non, 0 abstention

Opinions tirées de podcasts qui renvoient à cet objet. Elles reflètent le point de vue de l’émission.

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