Wohneigentum: Staatliche Förderung bringt nichts
Bern einfach, épisode du 18.09.202611:38–12:58 · 1 min
Opinion de Bern einfach · condensée par le Redaktor
Ein Bericht des Bundesrates untersucht, welche staatlichen Massnahmen die Wohneigentumsförderung wirklich voranbringen. Das Ergebnis ist klar: Zusätzliche staatliche Förderung ist wenig zielführend. Sie treibt bei beschränktem Angebot nur die Nachfrage und damit die Preise.
Der Bericht kommt zum Schluss, dass zusätzliche staatliche Wohneigentumsförderung, etwa über zinslose Darlehen, wenig bringt. Weil das Angebot beschränkt ist und die Nachfrage unter anderem wegen der Zuwanderung hoch bleibt, würden solche Massnahmen vor allem die Immobilienpreise weiter steigen lassen.
Am Ende profitieren nicht die Käuferinnen und Käufer, die Unterstützung bräuchten, sondern jene, die verkaufen. Staatliches Geld landet damit nicht dort, wo es gedacht war. Solange Angebot und Nachfrage so auseinanderliegen, ändert Förderung an der Lage nichts.
Bemerkenswert ist, dass das Bundesamt für Wohnungswesen diesen Zusammenhang offen benennt. Das zeigt, wie viel die Besetzung von Chefposten in der Verwaltung ausmacht.
Zusätzliche staatliche Wohn- eigentumängensförderung ist wenig zielführend
Sources
- Source primaireWohneigentumsförderung: eine Auslegeordnung. Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats 23.4323 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) vom 17. Oktober 2023Schweizerischer Bundesrat (Bundesamt für Wohnungswesen BWO) · 18.09.2026
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