Parlamento / Oggetti / 26.7806
Paradigmenwechsel bei Entschädigungen?
depositato il 16.09.2026 nella Sessione autunnale 2026Prima Camera: Consiglio nazionaleErledigt (21.09.2026)
Iter nelle Camere
Le decisioni delle Camere e delle commissioni, nei termini dei Servizi del Parlamento.
- 21.09.2026Consiglio nazionaleRisposta scritta alla domanda
Testo depositato
In seiner Stellungnahme vom 12.08.2026 unterstützt der Bundesrat die Begrenzung der Entschädigungen für leitende Organe von Krankenversicherer. Es stellt sich die Frage, ob damit ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel eingeleitet wird: Beabsichtigt der Bundesrat, künftig auch bei staatsnahen Unternehmen wie die SRG, der SBB, Skyguide oder der Post, bei der FINMA und der SUVA vergleichbare Vergütungsobergrenzen vorzusehen? Falls nein: wie begründet der Bundesrat diese unterschiedliche Behandlung?
Questo testo esiste solo in tedesco.
Parere del Consiglio federale
Die Generalversammlungen der vom Bund beherrschten Aktiengesellschaften legen die Vergütungsobergrenzen für den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung fest. Damit steuert der Bund die Vergütungen der betroffenen Kader. Der sogenannte «Say on Pay»-Prozess betrifft die Schweizerische Post, die SBB, Skyguide, RUAG MRO, RUAG International, SIFEM, Identitas und Swisscom. Zudem genehmigt der Bundesrat die maximale Höhe der Entschädigung für den Vorsitz der Geschäftsleitung und für den Verwaltungsrat der Anstalten.
Die maximale Vergütung der leitenden Organe der SRG wird von der Delegiertenversammlung als oberstes Vereinsorgan genehmigt. Die SUVA ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und kennt keine Höchstbeträge. Im Rahmen der parlamentarischen Initiative 16.438 «Angemessene Bezüge und Stopp der Lohnexzesse bei den Bundes- und bundesnahen Unternehmen» wurde eine einheitliche Regelung für ein Maximalentgelt abgelehnt.
Questo testo esiste solo in tedesco.
Fonte: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consultato il 22.09.2026. Dati grezzi
Non si tratta di una pubblicazione ufficiale. Nomi, cifre e testi delle votazioni sono riportati senza modifiche, così come li pubblicano i Servizi del Parlamento.
