Parlament / Geschäfte / 26.7569
Werden öffentliche Beschaffungen auf ihre schädigende Wirkung auf die Biodiversität überprüft?
eingereicht am 10.06.2026 in der Sommersession 2026Erstrat: NationalratErledigt (15.06.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
- 15.06.2026NationalratSchriftliche Beantwortung der Frage
Eingereichter Text
Am 19. November 2025 nahm der Bundesrat den Zwischenbericht zur Beschaffungsstrategie 2021-2030 zur Kenntnis. Darin wird das Optimierungspotenzial bezüglich der Nachhaltigkeit von Beschaffungen unterstrichen (S. 27). Im Bereich Umwelt wird die Beschaffungsstrategie durch die Strategie Biodiversität Schweiz ergänzt. - Werden Beschaffungen auf ihre schädigenden Wirkungen für die Biodiversität überprüft? - Wenn ja, wie und wo werden die Ergebnisse dieser Prüfungen publiziert? Wenn nein, warum nicht?
Stellungnahme des Bundesrates
Die öffentlichen Beschaffungen werden projektspezifisch und nach Relevanz auf ihre Auswirkungen auf die Biodiversität betrachtet.
Die Bau- und Liegenschaftsorgane des Bundes sowie das ASTRA berücksichtigen die Biodiversität im Rahmen von Bauprojekten sowie bei der Bewirtschaftung der Grünflächen. Bei Bauprojekten müssen im Rahmen der Bewilligungsverfahren sämtliche umweltrelevanten Aspekte gemäss den umweltrechtlichen Vorgaben systematisch geprüft werden, darunter auch die Vorgaben zur Biodiversität.
Massnahmen und Beispiele finden sich u.a. in den Nachhaltigkeitsberichten des BBL, des VBS oder des ASTRA.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
