Вміст перекладено з німецької машинним способом і не перевірено; чинним є німецький оригінал. Цитати з джерел наведено мовою оригіналу.

Парламент / Справи / 26.3563

26.3563InterpellationUVEKвідкрита

Wie sieht bei der Post die geografische Verteilung der Arbeitsplätze aus?

подано 04.06.2026 на сесії «Sommersession 2026»Перша палата: Національна радаStellungnahme zum Vorstoss liegt vor (19.08.2026)

StaatspolitikWirtschaftMedien und KommunikationBeschäftigung und Arbeit

Рішення палат і комісій у формулюванні Парламентських служб.

Ще немає рішення палати чи комісії.

Der Bund ist Alleinaktionär der Schweizerischen Post AG und legt alle vier Jahre die strategischen Ziele für sie fest (Art. 7 des Postorganisationsgesetzes). Die am 29. Januar 2025 verabschiedeten Ziele für den Zeitraum 2025–2028 enthalten keine Vorgaben zur geografischen Verteilung der Arbeitsplätze auf die Kantone. Ziffer 3.1 sieht eine fortschrittliche Personalpolitik und eine Erhöhung des Frauenanteils in Kaderpositionen vor. Die jährlichen Berichte über die Erreichung der strategischen Ziele enthalten keinen Indikator zur geografischen Verteilung der Arbeitsplätze.

Diese Lücke gibt Anlass zur Sorge. Die Post nimmt seit mehreren Jahren eine tiefgreifende Umstrukturierung ihres Netzes vor: Poststellen werden geschlossen und in Agenturen in privaten Geschäften umgewandelt. Die Randkantone sind am stärksten davon betroffen. Paradoxerweise ist in den strategischen Zielen bereits ein geografischer Ansatz für die Leistungen vorgesehen, indem die Erreichbarkeit der Grundversorgung auf kantonaler Ebene gemessen wird. Es gibt keinen Grund, warum diese Logik nicht auch für die Arbeitsplätze gelten sollte.

Unternehmen, die im Eigentum des Bundes sind, bieten in der Regel sichere Arbeitsplätze mit attraktiven Anstellungsbedingungen an. Solche Arbeitsplätze sollten schweizweit gefördert werden, und erst recht in den Regionen, in denen dieselben Unternehmen Stellen abbauen.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation muss im Übrigen bis Ende Juni 2026 eine Vernehmlassungsvorlage für eine Revision der Postgesetzgebung unterbreiten, was der vorliegenden Interpellation besondere Aktualität verleiht.

Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:

• Wie hat sich die Anzahl der Arbeitsplätze bei der Post (in Vollzeitäquivalenten) in den einzelnen Kantonen in den letzten zehn Jahren entwickelt?

• Wie hat sich die Anzahl der Poststellen pro Kanton seit 2010 entwickelt?

• Weshalb enthalten die strategischen Ziele keinen Indikator zur geografischen Verteilung der Arbeitsplätze?

• Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die geografische Verteilung der Arbeitsplätze in bundesnahen Betrieben in seiner Verantwortung liegt?

• Ist der Bundesrat bereit, im Rahmen der laufenden oder anstehenden Revision der Postgesetzgebung einen solchen Indikator für die Post, die SBB und die Swisscom einzuführen?

Цей текст є лише німецькою.

Frage 1

Die Post ist in der ganzen Schweiz mit Arbeitsplätzen vertreten. In der untenstehenden Tabelle finden sich die Anzahl Personaleinheiten pro Kanton im Vergleich der Jahre 2016 und 2025. Die Personalzahlen zeigen, dass die Gesamtzahl der Personaleinheiten seit 2016 nicht in einem bedeutenden Umfang zurückgegangen ist. Mengenrückgänge im Kerngeschäft führten zu einem Personalabbau, demgegenüber kam es aufgrund von Akquisitionen zu einem Personalaufbau. In verschiedenen Kantonen wurden Arbeitsplätze abgebaut; zu einem Aufbau kam es überwiegend in ländlichen Kantonen wie GR, JU, NW, OW, TG oder VS.

Kanton

2016

2025

Aargau

1'983

2'309

Appenzell Innerrhoden

40

51

Appenzell Ausserrhoden

121

108

Bern

8'037

8'230

Basel-Landschaft

756

1'000

Basel-Stadt

1'408

720

Freiburg

1'098

955

Genf

1'357

915

Glarus

239

234

Graubünden

875

933

Jura

334

350

Luzern

1'612

1'195

Neuenburg

546

469

Nidwalden

75

118

Obwalden

70

189

St. Gallen

1'976

1'312

Schaffhausen

280

246

Solothurn

2'136

1'802

Schwyz

286

289

Thurgau

973

1'121

Tessin

1'482

1'416

Uri

80

59

Waadt

2'982

2'872

Wallis

1'071

1'235

Zug

344

259

Zürich

6'063

5'169

Total

36'224

33'556

Frage 2

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Vergleich der Anzahl Poststellen pro Kanton zwischen den Jahren 2010 bis 2025. Dabei zeigt sich, dass die Poststellen in allen Kantonen zurückgegangen sind. Insgesamt beträgt der Rückgang der Poststellen über 60%. Dafür hat sich seither die Anzahl Agenturen massiv erhöht. Bei den Kundengeschäften im Poststellennetz kam es in dieser Zeit zu einem Rückgang von insgesamt 55%.

Kanton

2010 (Stichtag 01.01.2011)

2025 (Stichtag 01.01.2026)

Aargau

144

45

Appenzell Innerrhoden

4

2

Appenzell Ausserrhoden

15

3

Bern

251

90

Basel-Landschaft

48

20

Basel-Stadt

21

13

Freiburg

95

31

Genf

67

37

Glarus

14

5

Graubünden

104

30

Jura

42

15

Luzern

81

27

Neuenburg

51

18

Nidwalden

9

3

Obwalden

9

3

St. Gallen

115

39

Schaffhausen

18

6

Solothurn

72

29

Schwyz

33

12

Thurgau

64

18

Tessin

154

50

Uri

18

3

Waadt

184

77

Wallis

119

42

Zug

18

7

Zürich

195

92

Total Poststellen

1'945

717

Anzahl Agenturen

358

1’264

Fragen 3-5

Der Bundesrat steuert die Post mit der Vorgabe von strategischen Zielen. Dabei erwartet er auch, dass die Post bei ihrer Organisation den Anliegen der verschiedenen Regionen des Landes Rechnung trägt. Die entsprechende Formulierung findet sich auch in den strategischen Zielen der SBB und der Swisscom. Im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Zielerreichung weist die Post gegenüber dem Bundesrat jeweils pro Kanton die Veränderung der Arbeitsplätze (Personaleinheiten) gegenüber dem Vorjahr aus. Dies in Form der bei Frage 1 aufgeführten Tabelle. Der Bundesrat sieht damit keinen Handlungsbedarf.

Цей текст є лише німецькою.

Джерело: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, дата звернення: 18.09.2026. Необроблені дані

Це не офіційна публікація. Імена, цифри й тексти голосувань наведено без змін – так, як їх публікують Парламентські служби.