Forschungsplatz Schweiz stärken: Optimale Rahmenbedingungen für klinische Forschung mit Microdosing-Studien schaffen
déposé le 22.09.2026 à la Session d'automne 2026Premier conseil: Conseil nationalEingereicht (22.09.2026)
Parcours dans les conseils
Les décisions des conseils et des commissions, dans les termes des Services du Parlement.
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Texte déposé
Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass der Einsatz von Microdosing in der klinischen Forschung in der Schweiz erleichtert und gezielt gefördert werden kann, damit solche Studien nicht im Ausland durchgeführt werden müssen.
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Développement
Die Schweiz zählt(e) zu den führenden Standorten für klinische Forschung und biomedizinische Innovation. Bereiche wie die Entwicklung von Radiopharmazeutika zeigen exemplarisch, wie ein innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld dazu beiträgt, komplexe und spezialisierte Therapieansätze erfolgreich zu erforschen und international wettbewerbsfähig zu bleiben.
Microdosing stellt eine innovative und effiziente Methode der frühen klinischen Forschung dar. Durch die Verabreichung von extrem niedrigen Medikamentendosen an eine sehr geringe Zahl von Personen können frühzeitig wichtige Aussagen über die pharmakokinetischen Eigenschaften, also der Verteilung im Köper gemacht werden. Diese Analysen können helfen die potenzielle Wirksamkeit und die potenziellen Nebenwirkungen von Arzneimitteln vorherzusagen, ohne dass dabei relevante pharmakologische Effekte oder Nebenwirkungen auftreten. Dieser Ansatz ermöglicht es, Entwicklungsrisiken bereits in einem sehr frühen Stadium zu erkennen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Weiterentwicklung von Medikamenten zu schaffen. Dadurch können Forschungsprozesse beschleunigt und Ressourcen gezielter eingesetzt werden. Gleichzeitig reduziert sich die Belastung der Studienteilnehmenden.
Heute werden entsprechende Studien in Ländern wie den USA, Australien, Chile und Südafrika durchgeführt. Die Schweiz ist in diesem Bereich bislang wenig attraktiv, obwohl sie insbesondere in der Entwicklung von Radiopharmazeutika eine führende Rolle einnimmt. Die bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen sind nicht ausreichend auf diese spezifischen Forschungsansätze ausgerichtet und führen zu unnötigen Hürden bei der Durchführung solcher Studien. Dies trägt dazu bei, dass innovative Forschungsprojekte ins Ausland verlagert werden und die Schweiz an Attraktivität als Forschungsstandort verliert.
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Source : Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consulté le 23.09.2026. Données brutes
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