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Parlement / Objets / 26.4289

26.4289InterpellationUVEKen cours

Hitze, Dürre und deren Auswirkungen auf Biodiversität und damit verbundene Ökosystemleistungen

déposé le 29.09.2026 à la Session d'automne 2026Premier conseil: Conseil nationalEingereicht (29.09.2026)

Umwelt

Les décisions des conseils et des commissions, dans les termes des Services du Parlement.

Aucune décision d’un conseil ou d’une commission pour l’instant.

Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

1. Welche Arten(-gruppen) neben den Fischen waren vom Dürresommer 2026 besonders betroffen und welche Massnahmen plant der Bundesrat, damit sich die Fische und andere stark betroffenen Arten(-gruppen) rasch erholen können? 2. Welche Massnahmen plant der Bundesrat, um die Auswirkungen von zukünftigen Dürren und Hitze auf diese Arten(-gruppen) zu mindern? 3. Welche Ökosysteme sind von den Folgen der Dürre und Hitze besonders betroffen und welche Ökosystemleistungen werden uns deswegen in den kommenden Jahren nur reduziert zur Verfügung gestellt? 4. Das BAFU schätzt die jährlichen Ökosystemleistungen auf mehrere dutzend Milliarden Schweizer Franken und den Wert des gespeicherten Kohlenstoffs auf Schweizer Territorium auf 244 bis 404 Mrd. CHF. Wie hoch schätzt der Bundesrat die quantifizierten

Schäden an den Ökosystemleistungen und der durch das Absterben von Bäumen und Moorvegetation verursachten Abnahme des Kohlenstoffspeichers in den nächsten 5 bis 10 Jahren? 5. Welche Massnahmen plant der Bundesrat, um die Leistungsfähigkeit in allen geschädigten Ökosystemen so bald wie möglich wiederherzustellen?

Ce texte n’existe qu’en allemand.

Der Sommer 2026 war von einer langanhaltenden Dürre und mehreren Hitzewellen geprägt, welche Natur und Gesellschaft stark belastete. In den Medien dominierten die Ertragsausfälle der Landwirtschaft wegen der Trockenheit, das Sterben der Fische wegen zu hohen Wassertemperaturen und Niedrigwasser und die Folgen der Trockenheit im Wald. Ausserhalb der Medienaufmerksamkeit litten viele Tier- und Pflanzenarten und Ökosysteme ebenfalls unter der Hitze und der Dürre. Bäume und viele Individuen anderer Artengruppen drohen 2027 und in den folgenden Jahren an den Folgen der Dürre abzusterben. Massive Trockenheit und damit verbundener Futtermangel, schlechterer Lebensraumqualität und höherem Energie- und Wasserbedarf für Kühlung haben die Reproduktion vieler Arten deutlich reduziert, so dass auch in den kommenden Jahren mit kleineren Populationen und Auswirkungen auf das Nahrungsnetz zu rechnen ist. Es ist daher davon auszugehen, dass die Folgen der Dürre und Hitze 2026 für die Biodiversität auch in den folgenden Jahren zu spüren sind. Das gilt auch für die damit verbundenen Ökosystemleistungen wie Bestäubung, Wasserreinigung, Schutz vor Naturgefahren und weiteren essenziellen Leistungen, welche die Natur uns unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Ce texte n’existe qu’en allemand.

Source : Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consulté le 21.10.2026. Données brutes

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