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Parlement / Objets / 26.4499

26.4499MotionEFDen cours

FINMA Personalwachstum entsprechend Wachstum des Finanzmarkts

déposé le 01.10.2026 à la Session d'automne 2026Premier conseil: Conseil nationalEingereicht (01.10.2026)

StaatspolitikFinanzwesenBeschäftigung und Arbeit

Les décisions des conseils et des commissions, dans les termes des Services du Parlement.

Aucune décision d’un conseil ou d’une commission pour l’instant.

Der Bundesrat wird beauftragt, der Bundesversammlung einen Erlassentwurf zu unterbreiten, der das Wachstum der Finanzmarktaufsicht FINMA an jenes des Finanzsektors koppelt, ausgehend vom Personalstand 2024.

Ce texte n’existe qu’en allemand.

Die FINMA wächst seit Jahren, und zuletzt wurde an der Medienkonferenz der FINMA vom 21. April 2026 angekündigt, dass weiterhin ein Wachstum geplant sei. Gemäss Ausführungen der FINMA werde man zwar weiterhin einen dreistelligen FTE-Stand anpeilen, dies entspricht jedoch de facto einer Verdoppelung des Personalstands von 2020.

Die FINMA wächst schneller als der Finanzplatz, den sie beaufsichtigt. Dies lässt sich mit Zahlen belegen: In den vergangenen 10 Jahren sind sowohl die Betriebskosten als auch die FTE der FINMA, welche der zentrale Kostentreiber sind, um über 45% gewachsen, während die Bruttowertschöpfung des Finanzbereichs im gleichen Zeitraum um ca. 20% gestiegen ist. Auch im Zeitraum ab 2020 zeigt sich ein analoges Bild, mit knapp 40% Wachstum bei der FINMA gegenüber rund 24% Wachstum im Finanzplatz.

Der Finanzplatz erwirtschaftet rund 10% der Bruttowertschöpfung der Schweiz, und diesem ist Sorge zu tragen. Dies umfasst nicht nur die regulatorischen Rahmenbedingungen, sondern auch die Kosten für die Aufsicht. Der Finanzplatz und die Schweiz profitieren von einer starken und vor allem effizienten Aufsicht. Diese Effizienz muss sich auch in der Personalallokation niederschlagen.

Festzuhalten ist, dass die FINMA durch Gebühren der Beaufsichtigten finanziert wird. Das überproportionale Wachstum schlägt sich demzufolge in den Kosten für die Beaufsichtigten nieder.

Daher sollen die Kosten und damit schlussendlich auch die FTE proportional zur BWS des Finanzplatzes steigen. Als Startwert sind der Personalstand und die Aufsichtskosten von 2024 anzusetzen.

Ce texte n’existe qu’en allemand.

Source : Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consulté le 28.10.2026. Données brutes

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