Parlamento / Oggetti / 26.7083
SOS-Notrufsäulen entlang der Schweizer Autobahnen: Notwendige Sicherheitsinfrastruktur oder Relikt aus vergangenen Zeiten?
depositato il 04.03.2026 nella Sessione primaverile 2026Prima Camera: Consiglio nazionaleErledigt (09.03.2026)
Iter nelle Camere
Le decisioni delle Camere e delle commissioni, nei termini dei Servizi del Parlamento.
- 09.03.2026Consiglio nazionaleRisposta scritta alla domanda
Testo depositato
Jeder Autofahrer kennt die orangen Säulen entlang der Autobahnen. Sie stehen auf offener Strecke im Abstand von max. zwei Kilometern. Was früher ein unverzichtbares Mittel zur Alarmierung von Rettungsdiensten war, dürfte heute seltener genutzt werden. Dazu bitte ich um Beantwortung folgender Fragen: 1. Besteht für diese Säulen eine gesetzliche Pflicht? 2. Wie viele gibt es schweizweit? 3. Wie oft werden sie jährlich genutzt (ohne Testanrufe)? 4. Welche jährlichen Unterhaltskosten fallen ca. an?
Questo testo esiste solo in tedesco.
Parere del Consiglio federale
• Für die Notrufsäulen besteht keine gesetzliche Verpflichtung. Das ASTRA führt derzeit eine eingehende Evaluation durch, ob und wenn ja in welchen Stufen die Notrufsäulen entlang der Autobahnen zurückgebaut werden sollen.
In Tunneln sind die Notrufsäulen jedoch zwingend in die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung integriert. Die Notrufsäulen werden unter Beachtung der europäischen Richtlinie «Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Strassennetz» aufgestellt und betrieben.
• In der Schweiz gibt es entlang der Autobahnen 1'860 Notrufsäulen.
• Die Nutzung der Notrufsäulen ist seit Jahren stark rückläufig und sie werden heute nur noch selten genutzt.
• Die jährlichen Unterhaltskosten belaufen sich auf rund 1 Million Franken. Rund 2/3 der Kosten entfallen auf Notrufsäulen in Tunnels.
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Fonte: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consultato il 18.09.2026. Dati grezzi
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