SOS-Notrufsäulen entlang der Schweizer Autobahnen: Notwendige Sicherheitsinfrastruktur oder Relikt aus vergangenen Zeiten?
подано 04.03.2026 на сесії «Frühjahrssession 2026»Перша палата: Національна радаErledigt (09.03.2026)
Шлях через палати
Рішення палат і комісій у формулюванні Парламентських служб.
- 09.03.2026Національна радаSchriftliche Beantwortung der Frage
Поданий текст
Jeder Autofahrer kennt die orangen Säulen entlang der Autobahnen. Sie stehen auf offener Strecke im Abstand von max. zwei Kilometern. Was früher ein unverzichtbares Mittel zur Alarmierung von Rettungsdiensten war, dürfte heute seltener genutzt werden. Dazu bitte ich um Beantwortung folgender Fragen: 1. Besteht für diese Säulen eine gesetzliche Pflicht? 2. Wie viele gibt es schweizweit? 3. Wie oft werden sie jährlich genutzt (ohne Testanrufe)? 4. Welche jährlichen Unterhaltskosten fallen ca. an?
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Позиція Федеральної ради
• Für die Notrufsäulen besteht keine gesetzliche Verpflichtung. Das ASTRA führt derzeit eine eingehende Evaluation durch, ob und wenn ja in welchen Stufen die Notrufsäulen entlang der Autobahnen zurückgebaut werden sollen.
In Tunneln sind die Notrufsäulen jedoch zwingend in die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung integriert. Die Notrufsäulen werden unter Beachtung der europäischen Richtlinie «Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Strassennetz» aufgestellt und betrieben.
• In der Schweiz gibt es entlang der Autobahnen 1'860 Notrufsäulen.
• Die Nutzung der Notrufsäulen ist seit Jahren stark rückläufig und sie werden heute nur noch selten genutzt.
• Die jährlichen Unterhaltskosten belaufen sich auf rund 1 Million Franken. Rund 2/3 der Kosten entfallen auf Notrufsäulen in Tunnels.
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Джерело: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, дата звернення: 18.09.2026. Необроблені дані
Це не офіційна публікація. Імена, цифри й тексти голосувань наведено без змін – так, як їх публікують Парламентські служби.
