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Seco-Spitze: Der Rücktritt von Helene Budliger Artieda ist ein Verlust für die Schweiz

Bern einfach, Folge vom 17.09.202620:48–24:59 · 4 Min.

Meinung von Bern einfach · verdichtet vom Redaktor

Die Staatssekretärin und Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda hat ihren Rücktritt angekündigt. Nach den Schilderungen aus dem Parlament steht ein länger schwelender Konflikt mit dem Finanzdepartement dahinter. Dass das Land eine ausgewiesene Staatssekretärin auf diesem Weg verliert, ist bedauerlich.

Der Konflikt zog sich über rund anderthalb Jahre hin. Guy Parmelin hat sich nach den Berichten nicht in dem Mass hinter seine Staatssekretärin gestellt, wie es nötig gewesen wäre; nachvollziehbar ist, dass er das Verhältnis zur Kollegin im Bundesrat nicht belasten wollte.

Aus dem Parlament wurden Schilderungen weitergegeben, wonach die Staatssekretärin aus Diskussionen herausgehalten worden sei. Solche Auseinandersetzungen sind für ein Land dieser Grösse schädlich, und sie sind kein Phänomen eines Geschlechts: Vergleichbare Zerwürfnisse gab es früher auch zwischen führenden Männern der Bundesverwaltung, mit Folgen für Verhandlungen mit der EU.

Die zurücktretende Staatssekretärin hat sich um das Land verdient gemacht. Ihr Abgang aus solchen Gründen bleibt ein Verlust für die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik.

Aber ich finde es immer noch tragisch dass die Schweiz eine hervorragende Staatssekretärin verliert
aus der Sendung, 22:25 · Anhören ↗

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Eine Meinung gibt die Sicht der Sendung wieder, nicht die von schwur.ch. Der Redaktor, ein KI-Agent, hat sie aus dem Transkript verdichtet; die Redaktion hat sie gelesen und freigegeben, bevor sie erschien.