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Парламент / Справи / 19.300

19.300StandesinitiativeEJPDвідкрита

Keine Verjährungsfristen für Schwerstverbrecher

подано 07.01.2019 на сесії «Frühjahrssession 2019»Перша палата: Рада кантонівGeplant für die Schlussabstimmung (16.09.2026)

Strafrecht

  • ЗаконодавствоВіднесено за правилом: Справа містить федеральний закон або федеральну постанову, що підлягає референдуму.
  • Конфедерація і кантониВіднесено за правилом: Кантональна ініціатива: кантон звертається до Конфедерації.

Рішення палат і комісій у формулюванні Парламентських служб.

  1. 10.03.2020Рада кантонівKeine Folge gegeben
  2. 01.06.2021Національна радаFolge gegeben
  3. 16.12.2021Рада кантонівFolge gegeben
  4. 20.12.2023Рада кантонівFristverlängerung bis zur Wintersession 2025
  5. 13.03.2025Рада кантонівBeschluss gemäss Entwurf
  6. 13.03.2025Рада кантонівBeschluss gemäss Entwurf
  7. 02.03.2026Національна радаAbweichung
  8. 16.09.2026Рада кантонівBeschluss gemäss Entwurf

Der Kantonsrat lädt die Bundesversammlung ein, das Schweizerische Strafgesetzbuch dahingehend zu ändern, dass die Verjährungsfrist für lebenslange Strafen von 30 Jahren auf unverjährbar angehoben wird.

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Das Schweizerische Strafgesetz kannte ursprünglich die Unverjährbarkeit für Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen sowie qualifizierte terroristische Handlungen. Mit der Annahme der Volksinitiative "für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern" sind seit dem Jahr 2008 ausserdem die Verfolgung sexueller oder pornografischer Straftaten an Kindern und die Strafe für solche Taten unverjährbar. Gemäss den heute geltenden Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) verjähren Straftaten, die mit lebenslanger Haft geahndet werden, nach 30 Jahren.

Mit der Entwicklung von DNA-Analysen stehen den Ermittlungs- und Fahndungsbehörden technische Möglichkeiten zur Aufklärung von Straftaten zur Verfügung, die teilweise zu spektakulären Fahndungserfolgen geführt haben. DNA-Auswertungen können demnach auch lange nach der Straftat Beweise erbringen, die den Täter überführen können. Ausserdem kann aufgrund der Entwicklung von neuen forensischen Methoden und Instrumenten damit gerechnet werden, dass dank dieser Hilfsmittel vermehrt auch lange zurückliegende Taten aufgeklärt werden können, was allerdings durch die heute geltende Verjährungsfrist behindert werden könnte. Dementsprechend sollte das Strafgesetzbuch an die zeitgemässen Gegebenheiten angepasst werden, was nicht zuletzt auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz stärken würde.

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Джерело: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, дата звернення: 18.09.2026. Необроблені дані

Це не офіційна публікація. Імена, цифри й тексти голосувань наведено без змін – так, як їх публікують Парламентські служби.