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Parlement / Objets / 26.4147

26.4147Interpellationen cours

Klimawandel: Stand der Dinge in Schulen

déposé le 16.09.2026 à la Session d'automne 2026Premier conseil: Conseil nationalEingereicht (16.09.2026)

BildungBeschäftigung und ArbeitUmwelt

Les décisions des conseils et des commissions, dans les termes des Services du Parlement.

Aucune décision d’un conseil ou d’une commission pour l’instant.

Der Klimawandel führt zu einer deutlichen Zunahme von Hitzetagen und Tropennächten in der Schweiz. Die Klima-Risikoanalyse des Bundesamts für Umwelt (BAFU) stuft gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge von Hitze als grösstes Klimarisiko der Schweiz ein. Diese Entwicklung betrifft auch Schulen, Kindertagesstätten und schulische Betreuungseinrichtungen, die einen Bildungs- und Betreuungsauftrag gegenüber Kindern und Jugendlichen wahrnehmen, welche gegenüber Hitzebelastung besonders vulnerabel sind.

Insbesondere ältere Schulgebäude mit unzureichender Beschattung, Lüftung oder Nachtauskühlung heizen sich während sommerlicher Hitzeperioden erheblich auf. Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) fordert seit längerem verbindliche Hitzeschutzmassnahmen für Schulen. Auf Bundesebene gilt für Arbeitgeber gemäss den arbeitsmedizinischen Empfehlungen des SECO eine Pflicht, bei Hitze zumutbare klimatische Bedingungen sicherzustellen; für Schulen als Betreuungsinstitutionen mit einer erhöhten Fürsorgepflicht gegenüber Minderjährigen ist die Übertragbarkeit dieser Grundsätze bislang jedoch nicht systematisch geklärt.

• Wie schätzt der Bundesrat die aktuelle und künftige Hitzebelastung in Schweizer Schulzimmern und auf Schularealen ein, insbesondere vor dem Hintergrund der Klimaszenarien CH2018?

• Verfügt der Bund über Daten oder Erkenntnisse zu den effektiven Raumtemperaturen in Schweizer Schulhäusern während Hitzeperioden? Falls nein: Sieht der Bundesrat Bedarf für eine systematische, gesamtschweizerische Datengrundlage, allenfalls in Zusammenarbeit mit den Kantonen?

• In welchem Umfang und in welchen Kantonen bzw. Gemeinden wurden nach Kenntnis des Bundesrates bereits bauliche Massnahmen zur Hitzeanpassung an Schulen ergriffen (z. B. Beschattung, Begrünung, Fassadendämmung, Lüftungskonzepte, Nachtauskühlung)? Verfügt der Bund über eine Übersicht oder Fördermöglichkeiten in diesem Bereich?

• Anerkennt der Bundesrat, dass hohe Raumtemperaturen die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrpersonen nachweislich beeinträchtigen? Welche wissenschaftlichen Grundlagen zieht er dafür heran?

• Inwiefern erachtet der Bundesrat den heutigen Umgang mit Hitze an Schulen als vereinbar mit der Fürsorgepflicht gegenüber Kindern und Jugendlichen, die diesen Räumen während der obligatorischen Schulzeit ausgesetzt sind?

Ce texte n’existe qu’en allemand.

Source : Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, consulté le 18.09.2026. Données brutes

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