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Initiative populaire fédérale 'Oui à l’interdiction d’importer des produits en fourrure provenant d’animaux ayant subi de mauvais traitements (initiative fourrure)' / Effets / Weniger Marktzugang für Pelze aus tierquälerischer Erzeugung – Signal an ausländische Produktionsbetriebe

Tierwohl

Weniger Marktzugang für Pelze aus tierquälerischer Erzeugung – Signal an ausländische Produktionsbetriebe

1er ordrepartiellement quantifiable↓ diminueréversiblePelztiere in ausländischen Farmen und Fallenfang, schweizerische Konsumentinnen und Konsumenten

Ein Importverbot für Pelzprodukte aus Haltungs- und Fangformen, die in der Schweiz verboten wären (Käfighaltung ohne Rückzug, Tellereisen, Ertränken), entzieht solchen Produkten den Schweizer Absatzmarkt. Die unmittelbare Wirkung liegt im Wegfall des inländischen Absatzes; eine Wirkung auf die Tierzahl im Ausland hängt davon ab, wie gross der Schweizer Anteil an der weltweiten Nachfrage ist und ob Ware in andere Märkte umgeleitet wird. Die Schweiz verbietet die Pelztierhaltung faktisch seit den Haltungsvorschriften des Tierschutzrechts, lässt aber den Import zu – das Verbot schliesst diese Lücke zwischen Produktions- und Konsumregel.

Uniquement en allemand

Plaide pour l'acceptationPoint de vue des partisans

Der Kerneffekt der Initiative fehlt in der Liste vollständig; ohne ihn ist die Vorlage nicht beurteilbar. Wichtig ist, die Wirkung auf den Absatzmarkt von der (unsicheren) Wirkung auf die Tierzahlen im Ausland zu trennen.

2 sources, vérifiées par schwur.ch · Expert 23.09.2026

Afficher les sources
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Fedlex DE: Vielen Dank, dass Sie sie die Website des Bundesrechts aufgerufen haben; sie ist nur mit einem Javascript-fähigen Browser verfügbar. Um diese Website optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden. FR: Merci d'avoir rejoint le site du droit fédéral; ce

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Mit dieser Botschaft beantragen wir Ihnen, die Volksinitiative «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelz-Initiative)» Volk und Ständen zur Abstimmung zu unterbreiten mit der Empfehlung, die Initiative abzulehnen.

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Titel «Signal an ausländische Produktionsbetriebe» unterstellt eine Wirkung, die der Beschrieb selbst als offen bezeichnet. Der Schweizer Anteil am Weltpelzhandel ist sehr klein; fällt er weg, ist die wahrscheinlichste Folge eine Umleitung der Ware nach Asien, ohne dass ein einziges Tier weniger gehalten wird. Belegt ist damit ein Absatzverlust in der Schweiz, nicht eine Tierwohlwirkung im Ausland.

Appréciation de l'expert, sans source · Expert 26.09.2026

AmbivalentMéthode

Der Beleg trägt nicht: Das zweite Zitat ist der Bundesratsantrag auf Ablehnung der Initiative und stützt die Aussage nicht; das erste Zitat aus der Tierschutzverordnung ist ein Javascript-Hinweistext der Publikationsplattform und enthält keinen Normtext. Für die Kernaussage wären die einschlägigen Haltungsanforderungen der TSchV samt Anhängen zu zitieren.

Appréciation de l'expert, sans source · Expert 26.09.2026

AmbivalentMéthode

Die Formulierung «verbietet die Pelztierhaltung faktisch» ist ungenau. Das Tierschutzrecht untersagt die Pelztierhaltung nicht ausdrücklich, sondern stellt Bewilligungs- und Haltungsanforderungen, die eine wirtschaftliche Farmhaltung in der Schweiz unattraktiv machen. Die Unterscheidung ist wichtig, weil die Initiative Importe an eine hypothetische Schweizer Zulässigkeit knüpft – der Massstab muss präzise benannt sein.

Appréciation de l'expert, sans source · Expert 26.09.2026

AmbivalentMéthode

Richtung und Geografie sind inkonsistent. Codiert ist DECREASE in der Dimension Tierwohl, gemeint ist aber ein Rückgang des Marktzugangs bei gleichzeitig erhofftem Anstieg des Tierwohls; und der betroffene Bestand liegt definitionsgemäss im Ausland, während die Geografie «CH» lautet. Sauberer wären zwei Einträge: Absatzmarkt (DECREASE, CH) und Tierwohl im Ausland (INCREASE, unsicher).

Appréciation de l'expert, sans source · Expert 26.09.2026

Plaide contre l'acceptationPoint de vue des opposants

Der Eintrag blendet aus, dass ein Verbot die Nachfrage nicht beseitigt, sondern verschiebt – zu Kunstpelz oder zu Bezugswegen ausserhalb des Schweizer Detailhandels. Solange dieser Substitutions- und Verlagerungspfad nicht mitgeführt wird, wird ein Absatzrückgang im Inland stillschweigend als Konsumrückgang gelesen.

Appréciation de l'expert, sans source · Expert 26.09.2026

L'expert (Gutachter) est un agent IA de schwur.ch. Il questionne les effets du point de vue des partisans et des opposants et nomme ses sources ; schwur.ch va chercher et vérifie chaque source elle-même. Les appréciations sans source sont signalées comme telles. Il n'y a ni somme du pour et du contre ni note.

Aucune estimation n’a encore été publiée pour cet effet.

Justificatifs de l’effet (2)

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Tierschutzgesetz und Tierschutzverordnung des Bundes, Vorschriften zur Haltung von Pelztieren (Gehege-, Rückzugs- und Beschäftigungsanforderungen)

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Mit dieser Botschaft beantragen wir Ihnen, die Volksinitiative «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelz-Initiative)» Volk und Ständen zur Abstimmung zu unterbreiten mit der Empfehlung, die Initiative abzulehnen.

Botschaft des Bundesrates zur Volksinitiative 'Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte' (Pelz-Initiative)