Der Eintrag behandelt die alternative Steuerberechnung fast wie den Endzustand. Der Initiativtext schreibt das Modell jedoch nicht vor; die Übergangsregelung greift nur, solange der Gesetzgeber nichts anderes beschliesst. Das Parlament könnte Ein- und Zweiverdienerehepaare mit einem Splitting oder Korrekturabzügen gleichstellen – die im Eintrag beschriebene Besserstellung der Zweiverdiener ist also keine zwingende Folge.
Proposals / Finance / Initiative for fair federal taxes for married couples
Popular initiative · Confederation (CH)
Initiative for fair federal taxes for married couples
Popular initiative “Yes to fair federal taxes for married couples too – end discrimination against marriage at last!”, submitted on 27 March 2024 with 101’382 valid signatures; in its dispatch, the Federal Council calls it The Centre's popular initiative. It seeks to enshrine in Article 128 of the Federal Constitution that, for direct federal tax, the income of a married couple is added together and married couples are not disadvantaged compared with other taxpayers. On 8 March 2026 voters approved the Federal Act on Individual Taxation, with which, according to the Federal Council, the initiative is in conflict. The Federal Council and Parliament recommend rejection; there is no counter-proposal. Acceptance requires the approval of the people and the cantons.
Machine translation · German original
Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!», eingereicht am 27. März 2024 mit 101 382 gültigen Unterschriften; der Bundesrat nennt sie in seiner Botschaft die Volksinitiative der Mitte. Sie will in Artikel 128 der Bundesverfassung festschreiben, dass bei der direkten Bundessteuer das Einkommen eines Ehepaars zusammengerechnet wird und Ehepaare gegenüber anderen Steuerpflichtigen nicht benachteiligt werden. Am 8. März 2026 haben die Stimmberechtigten das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung angenommen, zu dem die Initiative laut Bundesrat im Widerspruch steht. Bundesrat und Parlament empfehlen die Ablehnung; einen Gegenvorschlag gibt es nicht. Für die Annahme braucht es Volk und Stände.
Result
The results come in on voting Sunday, 29.11.2026, from around noon – as the Federal Statistical Office publishes them.
In the Federal Chancellery’s register
Milestones
- Vorprüfung vomBBl 2022 2286
- Sammelbeginn
- Ablauf Sammelfrist
- Eingereicht am
- Zustandegekommen amBBl 2024 937
- Entwurf BundesbeschlussBBl 2025 1093
- Botschaft des BundesratsBBl 2025 1092
- Beschluss des ParlamentsBBl 2026 1758
Each impact is stated in its own unit. schwur.ch does not combine them into an overall score.
- Taxation model & the legislature's room for manoeuvre
Joint taxation in the Constitution – in conflict with the individual taxation already approved
Appraiser2 objections1 against1 mixed
No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high13 pieces of evidence - Tax burden on married couples
What already applies today – and what the initiative does not affect
Appraiser2 objections2 against
No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high10 pieces of evidence - Tax burden on married couples
Married couples should no longer pay more tax than unmarried people
Appraiser2 objections1 for1 against
No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high10 pieces of evidence - Single-earner and dual-earner married couples
Relief mainly for married couples with two similar incomes
Appraiser3 objections2 for1 mixed
No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high6 pieces of evidence - Unmarried people & single parents
Unmarried people: unequal treatment remains or increases
Appraiser4 objections2 against2 mixed
No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high9 pieces of evidence - Distribution of the tax burden
Verteilungswirkung nach Einkommenshöhe: Entlastung konzentriert sich oben
Appraiser2 objections1 against2 mixed
No figurenot yet estimated in this scenarioConfidence – · open1 piece of evidence - No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high7 pieces of evidence
- Public finances
Gegenfinanzierung beim Bund: Sparen oder andere Steuern
Appraiser2 objections1 for2 against
No figurenot yet estimated in this scenarioConfidence – · open1 piece of evidence - Work incentives & skilled workers
More incentives to work for second earners – but fewer than with individual taxation
Appraiser4 objections2 for2 against
No figuredescribed qualitatively, evidence linkedConfidence 0.7 · high7 pieces of evidence
For and against · 23 arguments from 6 appraisals
Speaks for accepting6
Die alternative Steuerberechnung senkt die Grenzbelastung des Zweiteinkommens genau bei jenen Paaren, bei denen die heutige Faktorenaddition am stärksten wirkt, und lässt zugleich Paaren mit ungleicher Aufteilung die Wahl des Pensums. Der Eintrag stellt die geringere Beschäftigungswirkung heraus, ohne den Punkt der Wahlfreiheit gleichwertig zu behandeln.
Der Eintrag lässt die Kernaussage der Botschaft halb im Dunkeln: Der Bundesrat hält fest, dass die alternative Steuerberechnung die Vorgabe der Initiative «vollumfänglich» erfüllt. Der daneben gestellte Vorbehalt, ob jede Mehrbelastung im Einzelfall ausgeschlossen wäre, betrifft die Auslegung bei anderen Umsetzungsmodellen. In der jetzigen Formulierung wirkt die Zielerreichung unsicherer, als die zitierte Quelle sie darstellt.
Der Eintrag rechnet die mögliche Aufhebung von Verheirateten- und Zweiverdienerabzug als Steuererhöhung an, ohne zu sagen, wofür diese Abzüge heute dienen: Sie sind pauschale Korrekturen der Faktorenaddition. Wird die Mehrbelastung direkt und garantiert beseitigt, verlieren sie ihre Begründung. Aus Sicht der Befürworter ist das ein Systemgewinn, nicht einfach eine Belastung – und es bleibt ein Entscheid des Gesetzgebers, ob er sie streicht.
Die Gegenfinanzierungsfrage ist nicht spezifisch für diese Initiative: Auch das angenommene Individualbesteuerungsgesetz führt zu Mindereinnahmen und untersteht derselben Schuldenbremse. Als Einwand gegen die Vorlage taugt der Punkt nur im Umfang der Differenz zwischen den beiden Systemen, nicht im ganzen Betrag.
Der Eintrag wertet die Erwerbsanreize nur am Beschäftigungsvolumen. Das Argument der Initiantinnen und Initianten ist ein anderes: Kein Paar soll durch den Steuertarif zu einem bestimmten Pensumsmodell gedrängt werden, weder zum Doppelverdienst noch zur Alleinverdienerehe. Gemessen an Neutralität gegenüber der Arbeitsteilung im Haushalt fällt das Urteil anders aus als gemessen an Vollzeitäquivalenten; der Eintrag nennt nur den zweiten Massstab.
Speaks against accepting11
Die Einschränkung auf die direkte Bundessteuer wiegt schwerer, als der Eintrag zeigt: Für die meisten Haushalte machen Kantons- und Gemeindesteuern den grösseren Teil der Einkommenssteuerbelastung aus. Eine allfällige Heiratsstrafe bliebe dort bestehen, während gleichzeitig die kantonale Harmonisierung faktisch auf die gemeinsame Besteuerung festgelegt würde.
Die betroffene Gruppe wird nicht beziffert. Einpersonenhaushalte und Konkubinatspaare bilden einen erheblichen und wachsenden Teil der Haushalte; die Mehrbelastung träfe damit keine Randgruppe. Der Eintrag sollte die Haushaltsstruktur als Grössenordnung beiziehen.
Die Aussage der Initiantinnen, das Zweiteinkommen fliesse «fast ausnahmslos als Steuer an den Staat», wird unkommentiert wiedergegeben. Die Grenzbelastung bei der direkten Bundessteuer liegt auch im Spitzentarif bei maximal 11,5 Prozent; die hohen Grenzbelastungen entstehen aus dem Zusammenspiel mit Kantons-, Gemeindesteuern, Sozialabgaben und Kinderbetreuungstarifen, die die Initiative nicht berührt.
Show sources
Der Höchstsatz der dBSt für das Einkommen natürlicher Personen beträgt 11,5 % und für die Gewinne juristischer Personen 8,5 %.
- SourceSteuersatz und Steuerfuss (Dossier Steuerinformationen), Stand der Gesetzgebung: 1. Januar 2026 · Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV / Schweizerische Steuerkonferenz
- Versionretrieved 25.09.2026 · sha256 477381…91934d37
Eine Steuerentlastung dieser Grössenordnung ist unter der Schuldenbremse keine Nullsumme; die Verteilungsfrage der Gegenfinanzierung fehlt in der Liste vollständig.
Show sources
Fedlex DE: Vielen Dank, dass Sie sie die Website des Bundesrechts aufgerufen haben; sie ist nur mit einem Javascript-fähigen Browser verfügbar. Um diese Website optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden. FR: Merci d'avoir rejoint le site du droit fédéral; ce
- SourceBundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101), Art. 126 Haushaltführung · Bundeskanzlei / Fedlex, Systematische Rechtssammlung
- Versionretrieved 24.09.2026 · sha256 ca7766…d1f8aecc
Nicht benannt ist die Doppelbelastung der Steuerpflichtigen im Zwischenzustand: Führte der Bund wieder die gemeinsame Besteuerung ein, während Kantone auf Individualbesteuerung umstellen oder umgestellt haben, müssten für dasselbe Paar zwei Systeme parallel angewendet werden. Der Eintrag nennt diese Konstellation nur als «verfassungsrechtlich weiterhin möglich», ohne die praktische Folge für Veranlagung und Steuererklärung zu beschreiben.
Die Richtung NO_CHANGE verdeckt eine echte Änderung: Nach den Übergangsbestimmungen der Initiative würde die Besteuerung der Ehepaare zunächst auf Verordnungsstufe geregelt, wenn der Gesetzgeber nicht rechtzeitig handelt. Das ist gegenüber heute keine Fortführung des Bestehenden, sondern eine neue Rechtsquellenlage für einen Kernbereich des Steuerrechts.
Der Vergleichsmassstab «unverheiratetes Paar in gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen» ist ein Modellkonstrukt: Unverheiratete Paare können Abzüge, Kinderabzüge und Tarife nicht beliebig zuweisen, und die Botschaft muss die Einkommensaufteilung der Eheleute schätzen. Daraus abgeleitete Fallzahlen taugen kaum als Belastungsnachweis im Einzelfall; der Eintrag sollte diese Modellabhängigkeit nicht nur als «Unsicherheit» erwähnen, sondern beim Vergleichsmassstab selbst ansetzen.
Offen bleibt, wie eingetragene Partnerschaften und andere Lebensformen behandelt würden: Der Initiativtext schützt ausdrücklich «Ehepaare». Wie weit eine Gleichstellung bestehender eingetragener Partnerschaften verfassungsrechtlich gewährleistet bliebe, zeigt der Eintrag nicht. Dies ist eine Einschätzung aus dem Wortlaut der Vorlage, keine Aussage aus der Botschaft.
Die Verteilungswirkung ist nicht nur eine Frage der Einkommensklassen, sondern auch des Geschlechts und des Erwerbsmodells: Entlastet werden vorwiegend Paare mit zwei hohen, ähnlichen Einkommen, während Haushalte ohne Bundessteuerlast leer ausgehen und die Gegenfinanzierung alle trifft. Der Eintrag bleibt bei «überproportional einkommensstarke Haushalte» stehen, ohne diese zweite Achse zu benennen.
Der Eintrag lässt offen, dass die Initiative selbst keinen Finanzierungsvorschlag enthält und der Bundesrat keinen Gegenvorschlag unterbreitet hat. Wer kürzt und wo, entscheidet allein das Parlament – die Stimmberechtigten stimmen über die Entlastung ab, ohne die Gegenseite der Rechnung zu kennen.
Die Gleichstellungsdimension ist zu knapp: Die hohe Grenzbelastung des Zweiteinkommens trifft überwiegend Frauen, und bei gemeinsamer Besteuerung bleibt der Steuersatz des Zweiteinkommens vom Einkommen der anderen Person abhängig. Das ist nicht nur ein «geringerer Beschäftigungseffekt», sondern ein Strukturmerkmal, das die Botschaft ausdrücklich als Nachteil für die Gleichstellung nennt.
Mixed6
Die Richtung AMBIGUOUS ist richtig, doch fehlt jede Grössenordnung: Weder die Zahl der Ehepaare, die entlastet würden, noch jene, die bei Aufhebung von Verheirateten- und Zweiverdienerabzug mehr zahlten, ist beziffert. Die Botschaft liefert dazu Belastungsgrafiken und Schätzbänder; die Quantifizierbarkeit wäre eher PARTIALLY_QUANTIFIABLE als QUALITATIVE_ONLY.
Die Mehrbelastung von Alleinerziehenden und unverheirateten Eltern tritt nur ein, wenn der Gesetzgeber den heutigen Elterntarif streichen muss, um Mehrbelastungen von Ehepaaren zu vermeiden – also bei bestimmten Splittingumsetzungen. Der Eintrag nennt diese Bedingung erst im letzten Drittel; Titel und Richtung suggerieren eine unbedingte Folge.
Die Frage «wer profitiert wie viel» ist bei einer Steuervorlage zentral und in I3 bis I5 nur nach Zivilstand, nicht nach Einkommensklasse beantwortet.
Show sources
Statistische Kennzahlen direkte Bundessteuer: Natürliche Personen
- SourceStatistiken zur direkten Bundessteuer / Statistische Kennzahlen direkte Bundessteuer: Natürliche Personen · Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
- Versionretrieved 24.09.2026 · sha256 f730f8…4ab9047e
Die Codierung passt nicht zum Inhalt: Richtung DECREASE bezieht sich offenbar auf den Handlungsspielraum des Gesetzgebers, das Feld «affected_entity» nennt aber Bundesversammlung und Kantone gemeinsam. Für die Kantone ist die Richtung nach dem Eintrag selbst unbestimmt (rechtlich offen, faktisch eingeschränkt). Sauberer wären zwei Einträge oder die Richtung AMBIGUOUS mit ausdrücklicher Angabe, was gemessen wird.
Der Eintrag fasst drei verschiedene Gruppen zusammen – Konkubinatspaare, Alleinstehende, Alleinerziehende –, deren Betroffenheit unterschiedlich bedingt ist: bei Konkubinatspaaren aus dem Umkehrschluss der Norm, bei Alleinerziehenden nur bei bestimmten Splittingumsetzungen. Getrennte Einträge oder eine Bedingungsangabe je Gruppe wären belastbarer als eine gemeinsame Richtung AMBIGUOUS.
Die tragende Aussage – die direkte Bundessteuer werde «zum grössten Teil von einer Minderheit der Steuerpflichtigen» getragen – ist mit einem blossen Statistiktitel belegt, ohne Kennzahl, Jahr oder Anteilswert. Ohne konkreten Wert aus der ESTV-Statistik bleibt die Verteilungsaussage unbelegt, obwohl sie als quantitativ auftritt.
The appraiser (Gutachter) is an AI agent of schwur.ch. It questions the impacts from the supporters' and the opponents' view and names its sources; schwur.ch fetches and checks every source itself. Assessments without a source are marked as such. There is no sum of pro and contra and no score. Last appraisal 13.10.2026. How an appraisal is made · Arguments appear in German first.
Legal impacts
- Expansion of a right
Explicit prohibition on disadvantaging married couples for tax purposes
Cst. Art. 128 Abs. 3bis · linked to 3 impacts
- Legislative change
Joint taxation of married couples in the Constitution
Cst. Art. 128 Abs. 3bis · linked to 2 impacts
- Procedural change
After three years, the Federal Council regulates by ordinance
Cst. Art. 197 Ziff. 15 Abs. 1 · linked to 2 impacts
- Financial effect
Ordinance: second tax calculation, the lower amount applies
Cst. Art. 197 Ziff. 15 Abs. 2 · linked to 4 impacts
Parliament
Through the chambers: 25.018
Every vote on the businesses tied to this proposal, from the vote on entry to the final vote. Marked in red: the votes the editors called decisive; click a column to open the vote.
National Council
| 19.06.26F25.018 | |
|---|---|
| Council | Yes102:97 |
| Greens | Yes 100 |
| SP | Yes 100 |
| GLP | Yes 100 |
| Centre | No 100 |
| FDP | Yes 100 |
| SVP | No 100 |
Council of States
| 19.06.26F25.018 | |
|---|---|
| Council | Yes24:20 |
| Greens | Yes 100 |
| SP | Yes 100 |
| GLP | Yes 100 |
| Centre | No 100 |
| FDP | Yes 100 |
| SVP | No 100 |
decisive, marked by the editorsYesNoAbst.split, under two thirdsFigure: the group's share in %; a line from two thirds
For the sessions 2025WS, 2026FS the Council of States published no roll-call lists; its votes from those sessions are missing.
Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 14.09.2026. Raw data
The decisive votes
Final vote · National Council · 19.06.2026 · 25.018
Bundesbeschluss über die Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!»
102 Yes97 No0 Abstentions
Yes meant: adopting the federal decree and thereby recommending that the people and the cantons reject the initiative.
Machine translation · German original
Ja hiess: den Bundesbeschluss annehmen und damit Volk und Ständen empfehlen, die Initiative abzulehnen.
In the data: «Adopter le projet (recommandation de rejeter l'initiative)»
- Greens23 · 0 · 0
- SP41 · 0 · 0
- GLP11 · 0 · 0
- Centre0 · 31 · 0
- FDP27 · 0 · 0
- SVP0 · 66 · 0 · 1
YesNoAbstentionnot voting
Why this vote: The final vote on the federal decree on the initiative. It contains Parliament’s voting recommendation.
All 200 votes
- Alex Farinelli FDP · TIYes
- Alois Huber SVP · AGNo
- Andrea de Meuron Greens · BEYes
- Andreas Gafner SVP · BENo
- Andreas Glarner SVP · AGNo
- Andreas Meier Centre · AGNo
- Andrea Zryd SP · BEYes
- Andri Silberschmidt FDP · ZHYes
- Anna-Béatrice Schmaltz Greens · ZHYes
- Anna Giacometti FDP · GRYes
- Anna Rosenwasser SP · ZHYes
- Arbër Bullakaj SP · SGYes
- Barbara Gysi SP · SGYes
- Barbara Portmann GLP · AGYes
- Barbara Schaffner GLP · ZHYes
- Barbara Steinemann SVP · ZHNo
- Beat Walti FDP · ZHYes
- Benjamin Fischer SVP · ZHNo
- Benjamin Giezendanner SVP · AGNo
- Benjamin Roduit Centre · VSNo
- Benoît Gaillard SP · VDYes
- Bettina Balmer FDP · ZHYes
- Brenda Tuosto SP · VDYes
- Brigitte Crottaz SP · VDYes
- Bruno Storni SP · TIYes
- Bruno Walliser SVP · ZHNo
- Cédric Wermuth SP · AGYes
- Céline Amaudruz SVP · GENo
- Céline Weber GLP · VDYes
- Christian Dandrès SP · GEYes
- Christian Glur SVP · AGNo
- Christian Imark SVP · SONo
- Christian Lohr Centre · TGNo
- Christian Wasserfallen FDP · BEYes
- Christine Badertscher Greens · BEYes
- Christine Bulliard-Marbach Centre · FRNo
- Christophe Clivaz Greens · VSYes
- Christoph Riner SVP · AGNo
- Clarence Chollet Greens · NEYes
- Corina Gredig GLP · ZHYes
- Cyril Aellen FDP · GEYes
- Damien Cottier FDP · NEYes
- Daniela Schneeberger FDP · BLYes
- Daniel Ruch FDP · VDYes
- Daniel Sormanni SVP · GENo
- David Roth SP · LUYes
- Delphine Klopfenstein Broggini Greens · GEYes
- Diana Gutjahr SVP · TGNo
- Didier Calame SVP · NENo
- Dominik Blunschy Centre · SZNo
- Edgar Bischof SVP · ARNo
- Elisabeth Schneider-Schneiter Centre · BLNo
- Emmanuel Amoos SP · VSYes
- Erich Hess SVP · BENo
- Erich Vontobel SVP · ZHNo
- Ernst Wandfluh SVP · BENo
- Estelle Revaz SP · GEYes
- Fabian Molina SP · ZHYes
- Fabienne Stämpfli GLP · BEYes
- Farah Rumy SP · SOYes
- Florence Brenzikofer Greens · BLYes
- Franz Grüter SVP · LUNo
- Franziska Ryser Greens · SGYes
- Gabriela Suter SP · AGYes
- Gerhard Andrey Greens · FRYes
- Gerhard Pfister Centre · ZGNo
- Giorgio Fonio Centre · TINo
- Gregor Rutz SVP · ZHNo
- Greta Gysin Greens · TIYes
- Hans Jörg Rüegsegger SVP · BENo
- Hans-Peter Portmann FDP · ZHYes
- Hasan Candan SP · LUYes
- Heinz Theiler FDP · SZYes
- Irène Kälin Greens · AGYes
- Isabelle Chappuis Centre · VDNo
- Islam Alijaj SP · ZHYes
- Jacqueline Badran SP · ZHYes
- Jacqueline de Quattro FDP · VDYes
- Jacques Nicolet SVP · VDNo
- Jean-Luc Addor SVP · VSNo
- Jean Tschopp SP · VDYes
- Jessica Jaccoud SP · VDYes
- Jon Pult SP · GRYes
- Jürg Grossen GLP · BEYes
- Katharina Prelicz-Huber Greens · ZHYes
- Kathrin Bertschy GLP · BEYes
- Katja Christ GLP · BSYes
- Katja Stettler-Riem SVP · BENo
- Kilian Baumann Greens · BEYes
- Kris Vietze FDP · TGYes
- Lars Guggisberg SVP · BENo
- Laura Gantenbein Greens · SOYes
- Laurence Fehlmann Rielle SP · GEYes
- Laurent Wehrli FDP · VDYes
- Leo Müller Centre · LUNo
- Léonore Porchet Greens · VDYes
- Linda De Ventura SP · SHYes
- Loïc Dobler SP · JUYes
- Lorenz Hess Centre · BENo
- Lorenzo Quadri SVP · TINo
- Lukas Reimann SVP · SGNo
- Magdalena Martullo-Blocher SVP · GRNo
- Maja Riniker FDP · AGYes
- Manfred Bühler SVP · BENo
- Manuela Weichelt Greens · ZGYes
- Manuel Strupler SVP · TGNo
- Marcel Dettling SVP · SZNo
- Marcel Dobler FDP · SGYes
- Marc Jost Centre · BENo
- Marie-France Roth Pasquier Centre · FRNo
- Marionna Schlatter Greens · ZHYes
- Markus Ritter Centre · SGNo
- Markus Schnyder SVP · GLNo
- Martin Bäumle GLP · ZHYes
- Martin Candinas Centre · GRNo
- Martine Docourt SP · NEYes
- Martin Haab SVP · ZHNo
- Martin Hübscher SVP · ZHNo
- Mattea Meyer SP · ZHYes
- Matthias Samuel Jauslin GLP · AGYes
- Mauro Tuena SVP · ZHNo
- Maya Bally Centre · AGNo
- Meret Schneider Greens · ZHYes
- Michaël Buffat SVP · VDNo
- Michael Götte SVP · SGNo
- Michael Graber SVP · VSNo
- Michael Töngi Greens · LUYes
- Michèle Dünki-Bättig SP · ZHYes
- Mike Egger SVP · SGNo
- Min Li Marti SP · ZHYes
- Miriam Locher SP · BLYes
- Monika Rüegger SVP · OWNo
- Nadine Gobet FDP · FRYes
- Nadine Masshardt SP · BEYes
- Nadja Umbricht Pieren SVP · BENo
- Nicolas Kolly SVP · FRNo
- Nicole Barandun Centre · ZHNo
- Nicolò Paganini Centre · SGNo
- Niklaus-Samuel Gugger Centre · ZHNo
- Nina Fehr Düsel SVP · ZHNo
- Nina Schläfli SP · TGYes
- Olivier Feller FDP · VDYes
- Paolo Pamini SVP · TINo
- Pascal Schmid SVP · TGNo
- Patricia von Falkenstein FDP · BSYes
- Patrick Hässig GLP · ZHYes
- Peter Schilliger FDP · LUYes
- Philippe Nantermod FDP · VSYes
- Philipp Kutter Centre · ZHNo
- Philipp Matthias Bregy Centre · VSNo
- Piero Marchesi SVP · TINo
- Pierre-André Page SVP · FRpresiding
- Pius Kaufmann Centre · LUNo
- Priska Seiler Graf SP · ZHYes
- Priska Wismer-Felder Centre · LUNo
- Raphaël Mahaim Greens · VDYes
- Regina Durrer-Knobel Centre · NWNo
- Regine Sauter FDP · ZHYes
- Rémy Wyssmann SVP · SONo
- Reto Nause Centre · BENo
- Roger Golay SVP · GENo
- Roland Rino Büchel SVP · SGNo
- Roman Bürgi SVP · SZNo
- Roman Hug SVP · GRNo
- Rudi Berli Greens · GEYes
- Samira Marti SP · BLYes
- Samuel Bendahan SP · VDYes
- Sandra Sollberger SVP · BLNo
- Sarah Wyss SP · BSYes
- Sibel Arslan Greens · BSYes
- Sidney Kamerzin Centre · VSNo
- Simona Brizzi SP · AGYes
- Simone de Montmollin FDP · GEYes
- Simone Gianini FDP · TIYes
- Simon Michel FDP · SOYes
- Simon Stadler Centre · URNo
- Sophie Michaud Gigon Greens · VDYes
- Stefanie Heimgartner SVP · AGNo
- Stefan Müller-Altermatt Centre · SONo
- Susanne Vincenz-Stauffacher FDP · SGYes
- Sylvain Freymond SVP · VDNo
- Tamara Funiciello SP · BEYes
- Therese Schläpfer SVP · ZHNo
- Thomas Aeschi SVP · ZGNo
- Thomas Bläsi SVP · GENo
- Thomas Burgherr SVP · AGNo
- Thomas de Courten SVP · BLNo
- Thomas Hurter SVP · SHNo
- Thomas Knutti SVP · BENo
- Thomas Matter SVP · ZHNo
- Thomas Rechsteiner Centre · AINo
- Thomas Stettler SVP · JUNo
- Ueli Schmezer SP · BEYes
- Ursula Zybach SP · BEYes
- Valérie Piller Carrard SP · FRYes
- Vincent Maitre Centre · GENo
- Vroni Thalmann-Bieri SVP · LUNo
- Walter Gartmann SVP · SGNo
- Yvan Pahud SVP · VDNo
- Yvonne Bürgin Centre · ZHNo
Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 14.09.2026. Raw data
Final vote · Council of States · 19.06.2026 · 25.018
Bundesbeschluss über die Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!»
24 Yes20 No0 Abstentions
Yes meant: adopting the federal decree and thereby recommending that the people and the cantons reject the initiative.
Machine translation · German original
Ja hiess: den Bundesbeschluss annehmen und damit Volk und Ständen empfehlen, die Initiative abzulehnen.
In the data: «Annahme des Bundesbeschlusses»
- Greens3 · 0 · 0
- SP7 · 0 · 0
- GLP1 · 0 · 0
- Centre0 · 14 · 0 · 1
- FDP12 · 0 · 0
- SVP0 · 6 · 0 · 1
- Non-attached1 · 0 · 0
YesNoAbstentionnot voting
Why this vote: The final vote on the federal decree on the initiative. It contains Parliament’s voting recommendation.
All 46 votes
- Binder-Keller, Marianne Centre · AGNo
- Bischof, Pirmin Centre · SONo
- Broulis, Pascal FDP · VDYes
- Brüngger, Severin FDP · SHYes
- Burkart, Thierry FDP · AGYes
- Caroni, Andrea FDP · ARYes
- Chassot, Isabelle Centre · FRNo
- Chiesa, Marco SVP · TINo
- Crevoisier Crelier, Mathilde SP · JUYes
- Dittli, Josef FDP · URYes
- Engler, Stefan Centre · GRpresiding
- Ettlin, Erich Centre · OWNo
- Fässler, Daniel Centre · AINo
- Fivaz, Fabien Greens · NEYes
- Friedli, Esther SVP · SGNo
- Gapany, Johanna FDP · FRYes
- Germann, Hannes SVP · SHNo
- Gmür-Schönenberger, Andrea Centre · LUNo
- Gössi, Petra FDP · SZYes
- Graf, Maya Greens · BLYes
- Häberli-Koller, Brigitte Centre · TGNo
- Hegglin, Peter Centre · ZGNo
- Herzog, Eva SP · BSYes
- Hurni, Baptiste SP · NEYes
- Jositsch, Daniel Non-attached · ZHYes
- Juillard, Charles Centre · JUNo
- Maillard, Pierre-Yves SP · VDYes
- Maret, Marianne Centre · VSNo
- Michel, Matthias FDP · ZGYes
- Moser, Tiana Angelina GLP · ZHYes
- Mühlemann, Benjamin FDP · GLYes
- Müller, Damian FDP · LUYes
- Poggia, Mauro SVP · GENo
- Regazzi, Fabio Centre · TINo
- Rieder, Beat Centre · VSNo
- Roth, Franziska SP · SOYes
- Salzmann, Werner SVP · BEexcused
- Schmid, Martin FDP · GRYes
- Schwander, Pirmin SVP · SZNo
- Sommaruga, Carlo SP · GEYes
- Stark, Jakob SVP · TGNo
- Wasserfallen, Flavia SP · BEYes
- Wicki, Hans FDP · NWYes
- Würth, Benedikt Centre · SGNo
- Z'graggen, Heidi Centre · URNo
- Zopfi, Mathias Greens · GLYes
Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 14.09.2026. Raw data
Not an official publication. Names, figures and the texts of the votes appear unchanged, exactly as the Parliamentary Services publish them.
Chronicle
What happened to the proposal, oldest first: the key votes in the chambers, the Parliamentary Services' news, linked media reports and the popular vote.
Popular vote
The people decide on this day.
Discussion
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