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Proposals / Economy / Amendment to the War Material Act

Referendum · Confederation (CH)

Amendment to the War Material Act

Amendment of 19 December 2025 to the Federal Act on War Material (War Material Act, WMA). The Federal Council is given the power to derogate from the authorisation criteria for foreign transactions in exceptional circumstances (new Art. 22b). Parliament added two points that the Federal Council had not proposed: the exclusion criterion of armed conflict does not apply to countries for which the Federal Council provides exemptions from the individual licence requirement (Art. 22a para. 2bis), and the Federal Council may require a non-re-export declaration if foreign, neutrality or security policy reasons so require; for supplies of individual parts and assemblies into international value chains, it is in principle waived (Art. 18). The amendment is subject to an optional referendum (referendum deadline 17 April 2026); the vote will take place on 29 November 2026. A popular majority decides.

Machine translation · German original

Änderung vom 19. Dezember 2025 des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial (Kriegsmaterialgesetz, KMG). Der Bundesrat erhält die Kompetenz, bei ausserordentlichen Umständen von den Bewilligungskriterien für Auslandsgeschäfte abzuweichen (neuer Art. 22b). Das Parlament hat zwei Punkte hinzugefügt, die der Bundesrat nicht beantragt hatte: Das Ausschlusskriterium des bewaffneten Konflikts gilt nicht für Länder, für die der Bundesrat Ausnahmen von der Einzelbewilligungspflicht vorsieht (Art. 22a Abs. 2bis), und der Bundesrat kann eine Nichtwiederausfuhr-Erklärung verlangen, wenn aussen-, neutralitäts- oder sicherheitspolitische Gründe es erfordern; bei Zulieferungen von Einzelteilen und Baugruppen in internationale Wertschöpfungsketten wird grundsätzlich darauf verzichtet (Art. 18). Die Änderung untersteht dem fakultativen Referendum (Referendumsfrist bis 17. April 2026); abgestimmt wird am 29. November 2026. Es entscheidet das Volksmehr.

Status
Vote scheduled
Popular vote
29.11.2026
Jurisdiction
Confederation (CH)
Topics
Economy, Security, Foreign policy
Business
25.024
Federal Chancellery no.
4075

The results come in on voting Sunday, 29.11.2026, from around noon – as the Federal Statistical Office publishes them.

  1. Botschaft des BundesratsBBl 2025 650
  2. Beschluss des ParlamentsBBl 2026 22
  3. Ablauf der Referendumsfrist am
  4. Referendum eingereicht am
  5. Ref. ZustandegekommenBBl 2026 1114

Each impact is stated in its own unit. schwur.ch does not combine them into an overall score.

Speaks for accepting4

Speaks for acceptingSupporters' view

Der betroffene Länderkreis ist nicht offen: Ausnahmen von der Einzelbewilligungspflicht bestehen nur für die in der Kriegsmaterialverordnung aufgeführten Staaten, im Wesentlichen EU-/EFTA-Staaten und enge Partner mit vergleichbaren Exportkontrollen. Die übrigen zwingenden Ausschlusskriterien – schwere Menschenrechtsverletzungen, Einsatzrisiko gegen die Zivilbevölkerung, Weitergabe an unerwünschte Endempfänger – bleiben für diese Länder in Kraft. Der Eintrag sagt zu Recht, dass der Gesetzestext die Länder nicht nennt, verschweigt aber die bestehende Verordnungsliste.

The appraiser's assessment, no source · Armed conflict no longer rules out exports to certain countries · Appraiser 24.09.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Der Umsatzanteil unterschätzt die Wirkung: Wird ein Schweizer Zulieferer aus einer laufenden Serie herausgenommen, muss der Abnehmer eine zweite Quelle qualifizieren, was in der Rüstungsproduktion aufwendig und meist dauerhaft ist. Der Verlust wäre dann nicht auf die betroffene Lieferung beschränkt. Diese Pfadabhängigkeit fehlt im Eintrag (eigene Einschätzung).

The appraiser's assessment, no source · Defence industry: deliveries to partners remain possible even in conflicts · Appraiser 24.09.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Der Eintrag lässt den konkreten Anlass weg: Wird ein Partnerstaat, aus dem die Armee Systeme beschafft und mit dem Offset-Verpflichtungen bestehen, in einen Konflikt verwickelt, stoppt das geltende Recht die Schweizer Gegenlieferungen, während die Beschaffung weiterläuft. Diese Asymmetrie ist der praktische Kern des Arguments und sollte in der Beschreibung stehen.

The appraiser's assessment, no source · Relations with security partners and offset transactions · Appraiser 24.09.2026

Speaks for acceptingSupporters' view

Die Liste beschreibt den Nutzen für die Industrie als Unternehmensinteresse, nicht als Beschäftigungs- und Regionaleffekt. Für die Einordnung der Vorlage ist relevant, wer vor Ort betroffen wäre.

1 source, checked by schwur.ch · Beschäftigung und Wertschöpfung bei Zulieferbetrieben in Industrieregionen · Appraiser 24.09.2026

Show sources
supports

Statistik der Unternehmensstruktur | Bundesamt für Statistik - BFS

Speaks against accepting7

Speaks against acceptingOpponents' view

Der entscheidende Punkt bleibt unterbelichtet: Die Voraussetzung der zeitlichen und sachlichen Dringlichkeit und das «deutliche Überwiegen» stehen nur in der Botschaft, nicht im Gesetzestext. Materialien binden eine spätere Auslegung nur beschränkt; ein künftiger Bundesrat kann den Begriff «ausserordentliche Umstände» weiter fassen, und er entscheidet darüber selbst. Das ist genau der in der Vernehmlassung erhobene Vorwurf der Unbestimmtheit, den der Eintrag nur als Parteimeinung referiert.

The appraiser's assessment, no source · Federal Council may derogate from the export criteria in exceptional circumstances · Appraiser 24.09.2026

Speaks against acceptingOpponents' view

Das Label NO_CHANGE ist irreführend: Der Text selbst hält fest, dass das KMG mit dem Ausschluss von Ländern in einem internationalen Konflikt bisher weiter ging als das Neutralitätsrecht und dass genau diese zusätzliche Schranke gelockert wird. Was bleibt, ist der völkerrechtliche Mindeststandard; was wegfällt, ist die eigenständige schweizerische Schranke. Beschreibung und Kodierung widersprechen sich.

The appraiser's assessment, no source · What continues to apply: the law of neutrality, Article 22 and embargoes · Appraiser 24.09.2026

Speaks against acceptingOpponents' view

Der wirtschaftliche Nutzen bleibt unbeziffert; die Botschaft selbst sagt, er könne «marginal oder entscheidend» sein. Die bewilligten Kriegsmaterialausfuhren machen nach der SECO-Jahresstatistik nur einen Bruchteil eines Prozents der schweizerischen Warenausfuhren aus. Der Eintrag codiert dennoch INCREASE, ohne eine Grössenordnung der Geschäfte zu nennen, die heute an den Ausschlusskriterien scheitern.

1 source, checked by schwur.ch · Defence industry: deliveries to partners remain possible even in conflicts · Appraiser 24.09.2026

Show sources
contradicts

Schweizer Unternehmen haben 2025 gestützt auf Bewilligungen des SECO für CHF 948.2 Mio. Kriegsmaterial in 64 Länder exportiert. Dies entspricht ... einem Anteil von 0.21 Prozent an der gesamten Warenausfuhr der Schweizer Wirtschaft.

Speaks against acceptingOpponents' view

Die Liste behandelt die parlamentarische Mitwirkung (I4), nicht aber die richterliche. Ob ein unbestimmter Rechtsbegriff justiziabel ist, entscheidet darüber, wie viel die gesetzlichen Schranken praktisch wert sind.

1 source, checked by schwur.ch · Abweichungsentscheide des Bundesrates sind praktisch nicht gerichtlich überprüfbar · Appraiser 24.09.2026

Show sources
supports

Fedlex DE: Vielen Dank, dass Sie sie die Website des Bundesrechts aufgerufen haben; sie ist nur mit einem Javascript-fähigen Browser verfügbar. Um diese Website optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden. FR: Merci d'avoir rejoint le site du droit fédéral; ce

Speaks against acceptingOpponents' view

Neben der rechtlichen Handhabe geht auch Information verloren: Ohne Erklärung gibt es keinen Anlass für Weitergabegesuche und damit keine behördliche Kenntnis davon, wohin Schweizer Einzelteile über Dritte gelangen. Die Endverbleibsstatistik und die Berichterstattung des Bundes verlieren an Aussagekraft (eigene Einschätzung); der Eintrag nennt diesen Transparenzverlust nicht.

The appraiser's assessment, no source · Non-re-export declaration only when needed, in principle none for supplied components · Appraiser 28.09.2026

Speaks against acceptingOpponents' view

Dargestellt ist nur ein Bruttoeffekt. Kapazitäten und Fachkräfte der MEM-Industrie sind nicht rüstungsspezifisch gebunden; entfallende Aufträge können teilweise durch zivile Nachfrage ersetzt werden, und umgekehrt kann eine Reputationsbelastung zivile Kunden kosten. Ein Netto-Beschäftigungseffekt wird weder benannt noch als offen gekennzeichnet.

The appraiser's assessment, no source · Beschäftigung und Wertschöpfung bei Zulieferbetrieben in Industrieregionen · Appraiser 28.09.2026

Speaks against acceptingOpponents' view

Die Botschaft selbst schliesst Abweichungen aus, die neutralitätsrechtlichen Pflichten in einem internationalen bewaffneten Konflikt widersprechen. Genau im Hauptszenario – ein Partnerstaat wird in einen internationalen Krieg verwickelt – ist die versprochene Flexibilität deshalb beschränkt. Der Eintrag führt die Flexibilität als Sicherheitsgewinn, ohne diese Einschränkung zu spiegeln.

The appraiser's assessment, no source · Relations with security partners and offset transactions · Appraiser 28.09.2026

Mixed8

MixedMethod

Die Quantifizierbarkeit ist mit QUALITATIVE_ONLY zu tief angesetzt: Der Länderkreis ergibt sich aus der Verordnung, und die Ausfuhrwerte in diese Staaten sind in der SECO-Jahresstatistik zur Kriegsmaterialausfuhr nach Bestimmungsland ausgewiesen; eine Grössenordnung der betroffenen Geschäfte wäre also wenigstens teilweise berechenbar (PARTIALLY_QUANTIFIABLE).

1 source, checked by schwur.ch · Armed conflict no longer rules out exports to certain countries · Appraiser 24.09.2026

Show sources
qualifies

Die Statistiken der letzten Jahre zu den Exporten von Gütern gemäss Kriegsmaterialgesetzgebung sind nachstehend aufgelistet.

MixedMethod

Die Aussage, das Schweizer Recht sei strenger als jenes der EU-Staaten, ist eine Wertung aus der Botschaft und wird ungeprüft übernommen. Der Gemeinsame Standpunkt der EU kennt vergleichbare Kriterien, überlässt die Abwägung aber den Mitgliedstaaten; die Differenz liegt in der absoluten Formulierung, nicht im Schutzniveau der Kriterien. Der Eintrag sollte diese Präzisierung tragen.

The appraiser's assessment, no source · Defence industry: deliveries to partners remain possible even in conflicts · Appraiser 24.09.2026

MixedMethod

Es fehlt jeder Mengenanker: Wie viele Ausfuhrgesuche in den letzten Jahren am Ausschlusskriterium des bewaffneten Konflikts oder an anderen Kriterien von Art. 22a Abs. 2 KMG scheiterten, weist das SECO in seiner Berichterstattung zur Kriegsmaterialausfuhr aus. Ohne diese Grössenordnung bleibt offen, ob die neue Kompetenz ein Randphänomen oder ein häufiger Anwendungsfall wäre.

1 source, checked by schwur.ch · Federal Council may derogate from the export criteria in exceptional circumstances · Appraiser 28.09.2026

Show sources
qualifies

Im Berichtsjahr wurden dem SECO insgesamt 2'013 Ausfuhrgesuche unterbreitet (2023: 2'278). 1'914 (2023: 2'238) Gesuche mit einem Wert von CHF 2'720.1 Mio. wurden bewilligt. 1 Gesuch wurde abgelehnt (2023: 4).

MixedMethod

Als Betroffene sind nur staatliche Endempfänger und Zulieferbetriebe genannt. Betroffen ist auch die Bewilligungs- und Kontrollbehörde (SECO), die den neuen unbestimmten Begriff «Zulieferung im Rahmen einer internationalen Wertschöpfungskette» im Einzelfall abgrenzen muss. Das fehlt im Feld «affected_entity» und in der Beschreibung.

The appraiser's assessment, no source · Non-re-export declaration only when needed, in principle none for supplied components · Appraiser 28.09.2026

MixedMethod

Alle neutralitätsrechtlichen Aussagen stammen aus zwei Botschaften des Bundesrates, also von der Partei, die die Vorlage vertritt. Reichweite und Inhalt der Neutralitätspflichten bei privaten Waffenexporten sind in der Lehre umstritten; ohne unabhängige Quelle erscheint die rechtliche Lage eindeutiger, als sie ist.

The appraiser's assessment, no source · What continues to apply: the law of neutrality, Article 22 and embargoes · Appraiser 28.09.2026

MixedMethod

Typ SECURITY mit Richtung INCREASE passt schlecht zum Inhalt: Beschrieben werden Geschäftsbeziehungen und Rechtssicherheit von Offset-Geschäften, nicht ein messbarer Sicherheitsgewinn. Es fehlt jeder Indikator (etwa Zahl oder Volumen bestehender Offset-Verpflichtungen aus Armeebeschaffungen), an dem sich die Wirkung später prüfen liesse.

The appraiser's assessment, no source · Relations with security partners and offset transactions · Appraiser 28.09.2026

MixedMethod

Die Liste zieht die Botschaft zur Neutralitätsinitiative als Quelle bei (I3), erfasst aber nicht, dass beide Vorhaben denselben Gegenstand auf verschiedenen Normstufen regeln.

1 source, checked by schwur.ch · Verhältnis zur hängigen Neutralitätsinitiative: mögliche Kollision der Regelungsebenen · Appraiser 28.09.2026

Show sources
supports

Fedlex DE: Vielen Dank, dass Sie sie die Website des Bundesrechts aufgerufen haben; sie ist nur mit einem Javascript-fähigen Browser verfügbar. Um diese Website optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden. FR: Merci d'avoir rejoint le site du droit fédéral; ce

MixedMethod

I4 behandelt die Parlamentsinformation, nicht die Frage, ob Abweichungen für Öffentlichkeit und Forschung überhaupt erkennbar werden – eine Voraussetzung für jede spätere Wirkungskontrolle.

1 source, checked by schwur.ch · Öffentliche Nachvollziehbarkeit von Abweichungsentscheiden · Appraiser 28.09.2026

Show sources
supports

Bern, 11.3.2025 - Schweizer Unternehmen haben 2024 gestützt auf Bewilligungen des SECO für CHF 664.7 Mio. Kriegsmaterial in 60 Länder exportiert.

The appraiser (Gutachter) is an AI agent of schwur.ch. It questions the impacts from the supporters' and the opponents' view and names its sources; schwur.ch fetches and checks every source itself. Assessments without a source are marked as such. There is no sum of pro and contra and no score. Last appraisal 13.10.2026. How an appraisal is made · Arguments appear in German first.

Through the chambers: 25.024

Every vote on the businesses tied to this proposal, from the vote on entry to the final vote. Marked in red: the votes the editors called decisive; click a column to open the vote.

NameParty02.12E02.12O19.12F
Greens
Gerhard AndreyGRÜNENNN
Sibel ArslanGRÜNENNN
Christine BadertscherGRÜNENNN
Kilian BaumannGRÜNENNN
Rudi BerliGRÜNENNN
Florence BrenzikoferGRÜNENNN
Clarence CholletGRÜNENNN
Christophe ClivazGRÜNE–NN
Balthasar GlättliGRÜNENNN
Greta GysinGRÜNENNN
Delphine Klopfenstein BrogginiGRÜNENNN
Irène KälinGRÜNENNN
Raphaël MahaimGRÜNENNN
Sophie Michaud GigonGRÜNENNN
Léonore PorchetGRÜNENNN
Katharina Prelicz-HuberGRÜNENNN
Franziska RyserGRÜNE–NN
Marionna SchlatterGRÜNENNN
Meret SchneiderGRÜNE–NN
Aline TredeGRÜNENNN
Michael TöngiGRÜNENNN
Manuela WeicheltAlNNN
Felix WettsteinGRÜNENNN
SP
Islam AlijajSPNNN
Emmanuel AmoosSPNNN
Jacqueline BadranSPNNN
Samuel BendahanSPNNN
Simona BrizziSPNNN
Hasan CandanSPNNN
Brigitte CrottazSPNNN
Christian DandrèsSPNNN
Linda De VenturaSPNNN
Martine DocourtSPNNN
Laurence Fehlmann RielleSPNNN
Pierre-Alain FridezSPNNN
Claudia FriedlSPNNN
Tamara FunicielloSPNNN
Benoît GaillardSPNNN
Barbara GysiSPNNN
Jessica JaccoudSPNNN
Min Li MartiSPNNN
Samira MartiSPNNN
Nadine MasshardtSPNNN
Mattea MeyerSPeee
Fabian MolinaSPNNN
Eric NussbaumerSPNNN
Valérie Piller CarrardSPNNN
Jon PultSPNNN
Estelle RevazSPNNN
Anna RosenwasserSP–NN
David RothSPNNN
Farah RumySP–NN
Nina SchläfliSPNNN
Ueli SchmezerSPNNN
Priska Seiler GrafSPNNN
Bruno StorniSPNNN
Gabriela SuterSPNNN
Jean TschoppSPNNN
Brenda TuostoSPeeN
Cédric WermuthSPNNN
Céline WidmerSPNNN
Sarah WyssSPNNN
Andrea ZrydSPNNN
Ursula ZybachSPNNN
GLP
Kathrin BertschyglpYAN
Martin BäumleglpYYY
Katja ChristglpYAY
Beat FlachglpYAN
Corina GredigglpYAA
Jürg GrossenglpYAY
Patrick HässigglpYAY
Matthias Samuel JauslinglpYAY
Barbara SchaffnerglpYAN
Fabienne StämpfliglpYAA
Céline WeberglpYYY
Centre
Maya BallyM-EYYY
Nicole BarandunM-EYYY
Dominik BlunschyM-EYYY
Philipp Matthias BregyM-EYYY
Christine Bulliard-MarbachM-EYYY
Yvonne BürginM-EYYY
Martin CandinasM-EYYY
Isabelle ChappuisM-EYYY
Regina Durrer-KnobelM-EYYY
Giorgio FonioM-EAAA
Niklaus-Samuel GuggerEVPAAA
Lorenz HessM-EYYY
Marc JostEVPNNN
Sidney KamerzinM-EYYY
Pius KaufmannM-EYYY
Philipp KutterM-EYYY
Christian LohrM-EYYY
Vincent MaitreM-EYYY
Andreas MeierM-EYYY
Leo MüllerM-EYYY
Stefan Müller-AltermattM-E––A
Reto NauseM-EYYY
Nicolò PaganiniM-EYYY
Gerhard PfisterM-EAAA
Thomas RechsteinerM-EYYY
Markus RitterM-EYYY
Benjamin RoduitM-EYYY
Marie-France Roth PasquierM-EYYY
Elisabeth Schneider-SchneiterM-EYYY
Simon StadlerM-EYYY
Priska Wismer-FelderM-EYYY
FDP
Cyril AellenFDP-LiberaleYYY
Bettina BalmerFDP-LiberaleYYY
Damien CottierFDP-LiberaleYYe
Marcel DoblerFDP-LiberaleYYY
Alex FarinelliFDP-LiberaleYYY
Olivier FellerFDP-LiberaleYY–
Anna GiacomettiFDP-LiberaleYYY
Simone GianiniFDP-LiberaleYYY
Nadine GobetFDP-LiberaleYYY
Simon MichelFDP-Liberale––Y
Philippe NantermodFDP-LiberaleYYY
Hans-Peter PortmannFDP-LiberaleYYY
Maja RinikerFDP-LiberaleYYY
Daniel RuchFDP-LiberaleYYY
Regine SauterFDP-LiberaleYYY
Peter SchilligerFDP-LiberaleYYY
Daniela SchneebergerFDP-LiberaleYYY
Andri SilberschmidtFDP-Liberale–YY
Heinz TheilerFDP-LiberaleYYY
Kris VietzeFDP-LiberaleYYY
Susanne Vincenz-StauffacherFDP-LiberaleYYY
Beat WaltiFDP-LiberaleYYY
Christian WasserfallenFDP-LiberaleYYY
Laurent WehrliFDP-LiberaleYYY
Simone de MontmollinFDP-LiberaleYYY
Jacqueline de QuattroFDP-LiberaleYYY
Patricia von FalkensteinLDPYYY
SVP
Jean-Luc AddorSVPYYY
Thomas AeschiSVPYYY
Céline AmaudruzSVPYYY
Thomas BläsiSVP–YY
Michaël BuffatSVPYYY
Thomas BurgherrSVPYYY
Roland Rino BüchelSVPYYY
Manfred BühlerSVPYYY
Roman BürgiSVPYYY
Didier CalameSVPYYY
Marcel DettlingSVPYYY
Mike EggerSVPYYY
Nina Fehr DüselSVPYYY
Benjamin FischerSVPYYY
Sylvain FreymondSVPYYY
Andreas GafnerEDUYYY
Walter GartmannSVPYYY
Benjamin GiezendannerSVPYYY
Andreas GlarnerSVPYYY
Christian GlurSVPYYY
Roger GolayMCGYYY
Michael GraberSVPYYY
Franz GrüterSVPYYY
Lars GuggisbergSVPYYY
Diana GutjahrSVPYYY
Michael GötteSVPYYY
Martin HaabSVPYYY
Stefanie HeimgartnerSVPYYY
Erich HessSVPYYY
Alois HuberSVPYYY
Roman HugSVPYYY
Thomas HurterSVPYYY
Martin HübscherSVPYYY
Christian ImarkSVPYYY
Thomas KnuttiSVPYYY
Nicolas KollySVPYYY
Piero MarchesiSVPYYY
Magdalena Martullo-BlocherSVPYYY
Thomas MatterSVPYYY
Jacques NicoletSVPYYY
Pierre-André PageSVPPPP
Yvan PahudSVPYYY
Paolo PaminiSVPYYY
Lorenzo QuadriLegaYYY
Lukas ReimannSVPYYN
Christoph RinerSVPYYY
Gregor RutzSVPYYY
Monika RüeggerSVPYYY
Hans Jörg RüegseggerSVPYYY
Therese SchläpferSVPYYY
Pascal SchmidSVPYYY
Markus SchnyderSVPYYY
Sandra SollbergerSVPYYY
Daniel SormanniMCGYYY
Barbara SteinemannSVPYYY
Thomas StettlerSVPYYY
Katja Stettler-RiemSVPYYY
Manuel StruplerSVPYYY
Vroni Thalmann-BieriSVP–YY
Mauro TuenaSVPYYY
Nadja Umbricht PierenSVPYYY
Erich VontobelEDUYYY
Bruno WalliserSVPYYY
Ernst WandfluhSVPYYY
Rémy WyssmannSVPYYY
David ZuberbühlerSVPYYY
Thomas de CourtenSVPYYY

Y YesN NoA Abstention– did not votee excusedP presidingY unlike the groupN change of course between the overall and the final vote· not in the chamber at the time

Ordered by group, left to right, then by name. Nothing is sorted by deviations.

For the sessions 2025WS, 2026FS the Council of States published no roll-call lists; its votes from those sessions are missing.

Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 14.09.2026. Raw data

The decisive votes

Final vote · National Council · 19.12.2025 · 25.024

Bundesgesetz über das Kriegsmaterial (Kriegsmaterialgesetz, KMG)

122 Yes68 No6 Abstentions

Yes meant: adopting the amendment to the War Material Act.

Machine translation · German original

Ja hiess: die Änderung des Kriegsmaterialgesetzes annehmen.

In the data: «Adopter le projet»

  • Greens0 · 23 · 0
  • SP0 · 40 · 0 · 1
  • GLP6 · 3 · 2
  • Centre26 · 1 · 4
  • FDP25 · 0 · 0 · 2
  • SVP65 · 1 · 0 · 1

YesNoAbstentionnot voting

Why this vote: The final vote on the amendment to the act, against which a referendum was called.

All 200 votes

Source: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, retrieved 14.09.2026. Raw data

The Parliamentary Services published no roll-call list of the Council of States for this session; its votes are missing here.

Not an official publication. Names, figures and the texts of the votes appear unchanged, exactly as the Parliamentary Services publish them.

What happened to the proposal, oldest first: the key votes in the chambers, the Parliamentary Services' news, linked media reports and the popular vote.

  1. Council of States

    Entry into the matter

    34 yes, 9 no, 0 abstentions

  2. Council of States

    Overall vote

    31 yes, 11 no, 1 abstention

  3. National Council

    Entry into the matter

    126 yes, 58 no, 3 abstentions

  4. National Council

    Overall vote

    120 yes, 63 no, 12 abstentions

  5. National Council

    Final vote

    122 yes, 68 no, 6 abstentions

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