EU-Verträge: Für die Personenfreizügigkeit braucht es eine Verfassungsänderung
Die Änderung des Freizügigkeitsabkommens übernimmt die Unionsbürgerrichtlinie und schafft damit einen Anspruch auf dauerhaften Aufenthalt. Das steht im Widerspruch zu Artikel 121a der Bundesverfassung, der die eigenständige Steuerung der Zuwanderung verlangt und ausdrücklich erlaubt, den Anspruch auf dauerhaften Aufenthalt zu beschränken. Alt Bundesrichter Hansjörg Seiler hält deshalb eine Verfassungsänderung für nötig, spätestens gleichzeitig mit der Genehmigung der Abkommen.
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- ObjetBilaterale III
- ObjetEidgenössische Volksinitiative 'Für eine direktdemokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft (Kompass-Initiative)'
- OrganeStaatspolitische Kommission Ständerat
- OrganeEidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement
- manqueHansjörg Seiler, alt Bundesrichter
- manqueBundesamt für Justiz
- manqueMasseneinwanderungsinitiative
- manqueBundesgericht
